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Videospiel der europäischen Zentralbank hat schon fast 50 Downloads

26.11.2015    56 Kommentare ReTweet!
Europäische Union

Seit 25. November 2015 sind die neuen 20-Euro-Banknoten in Umlauf. Um die offizielle Website zu der neuen Geldscheine abzurunden, hat die europäische Zentralbank ein Videospiel gestalten lassen. Die hundert besten Spieler zwischen 9 und 12 Jahren können bei dem Jump-and-Run einen 20-Euro-Schein in einem Acrylblock mit Gravur gewinnen. Zeit zur Qualifikation bleibt bis zum 25. Februar.

Ganz so schnell wie die Euronoten scheint sich das Videospiel jedoch noch nicht zu verbreiten: Google Play meldet „10-50“ Installationen. Nicht nachprüfbar ist jedoch, wie oft die Flash-Variante von „Euro Run“ gespielt wurde.

Auch inhaltlich kann das Spiel der europäischen Zentralbank als mehrdeutig eingestuft werden: Abgesehen davon, dass der Titel „Euro Run“ ein wenig an Bank Run erinnert, sieht die erste Spielwelt verdächtig nach Griechenland aus. Was genau sich die europäische Zentralbank dabei gedacht hat, wenn sie eine Spielfigur alle verfügbaren Euros aus Griechenland tragen lässt, bleibt fraglich.

Linux-Spiel RollerCoaster Tycoon World erscheint erst 2016

21.11.2015    51 Kommentare ReTweet!
Steam

Das Linux-Spiel RollerCoaster Tycoon World wurde ursprünglich für den 10. Dezember 2015 angekündigt (nexem berichtete). Die Entwickler sind nun von diesem Termin abgewichen. Beim ersten Beta--Wochenende konnten die Vorbesteller den Achterbahn-Editor ausprobieren. Dabei wurden eine Vielzahl von Fehlern und großes Verbesserungspotenzial entdeckt.

Der angepasste Zeitplan sieht vor, das zweite und somit letzte Beta-Wochenende erst im Dezember stattfinden zu lassen. Hierbei soll wieder der Achterbahn-Editor getestet werden. Bis dahin soll es vordefinierte Streckenstücke, detaillierte Testresultate der entworfenen Achterbahnen, ein Werkzeug zum Gestalten von Zäunen und ein besseres dynamisches Raster geben. Nach diesem Beta-Wochenende wird über einen Veröffentlichungstermin entschieden, der wahrscheinlich Anfang 2016 sein wird.

Von einer Vorbestellung über die offizielle Website ist zur Zeit abzuraten. Durch eine im Bezahlprozess hinzugefügte Steuer ist die Vorbestellung über die offizielle Website deutlich teurer als bei Steam. Davon abgesehen ist der Rückgabeprozess bei der offiziellen Website deutlich komplizierter. Ein Kauf über die offizielle Website stellt für die Spieler keinen Vorteil dar: Geliefert wird lediglich ein Code zur Aktivierung des Spiels in Steam.

Weitaus schwerwiegender als die Probleme mit den Vorbestellungen über die offizielle Website ist der Umgang mit den Linux-Spielern: Ohne eine weitere Ankündigung wurde die erste Beta nicht für Linux-Nutzer zu Verfügung gestellt. Beschwerden hierüber wurden vollständig ignoriert. Folglich gibt es auch keine offizielle Stellungnahme, ob die Linux-Version bei Veröffentlichung überhaupt außerhalb der Entwicklerstudios getestet sein wird.

Jüngst erschienen ist ein Trailer, der verschiedene von Nutzern erstellte Achterbahnen zeigt.

Human Resource Machine: Erscheint das Programmier-Knobelspiel für Linux?

18.10.2015    764 Kommentare ReTweet!
Steam

Das am 15. Oktober 2015 erschienene Knobelspiel „Human Resource Machine“ könnte demnächst auch für Linux erscheinen. Dies geht aus einer E-Mail des Entwicklers Tomorrow Corporation hervor, die Nexem vorliegt. Darin heißt es, dass die Entwickler dem Thema Linux nachgehen, jedoch noch keine Veröffentlichungstermine geplant sind. Zuvor werde an Versionen für Wii U und Tablets gearbeitet.

Die Aufgabe beim Spiel Human Resource Machine besteht darin, als Mitarbeiter für den Chef Blöcke von links nach rechts zu verschieben. Dabei stellt der Chef in jedem Level genaue detaillierte Anweisungen, wie dies zu erfolgen hat. Dies wird in eine humorvolle Geschichte und eine grafische Aufmachung verpackt, die ungemein an World Of Goo erinnert. Letzteres liegt vor allem daran, dass wieder Kyle Gable die Gestaltung übernommen hat.

Der springende Punkt bei Human Resource Machine ist jedoch die Steuerung: Die Arbeiter in den Büros werden mit einfachen Befehlen quasi programmiert. Dies erlaubt einen spielerischen Einstieg in die Programmierung, bietet aber auch knifflige Rätsel für Kenner der Materie.

Einen ersten Eindruck von dem Spiel konnte sich Geoffry Card verschaffen, der als Lead Designer das Spiel „State of Decay“ gestaltet hat. Er lobt die grafische Aufmachung von Human Resource Machine sowie das fröhliche Ambiente, hinter dem eine düstere, dystopische Arbeitswelt hervor scheint. Auch der vor allem durch NBC GIGA bekannte George Zaal ist von dem Spiel angetan. Er genießt die Zwischenszenen nicht so sehr, hat aber sichtlich Freude am Videospiel.

Das Spiel ist für knapp unter 10€ bei GoG, im Humble Store und auf Steam erhältlich. Bislang ist dort jedoch lediglich die Version für Windows- und Mac erhältlich.

Veröffentlichungstermin von Linux-Spiel RollerCoaster Tycoon World angekündigt

01.10.2015    964 Kommentare ReTweet!
Steam

Der Publisher Atari wird das Linux-Spiel „RollerCoaster Tycoon World“ am 10. Dezember 2015 über Steam veröffentlichen. Wer das Spiel vorbestellt, kann außerdem Ende Oktober und Ende November je an einem Beta-Wochenende das Spiel vorab spielen. Das inzwischen auf Unity Engine 5.1 basierende Spiel stand zunächst wegen der enttäuschenden Grafik in einem frühen Trailer in der Kritik.

Die RollerCoaster Tycoon Serie lässt Spieler seit 1999 eigene Freizeitparks entwickeln. Den Anfang machte ein in Assembler geschriebenes 2D-Spiel. Ab dem dritten Teil wurde auf 3D-Grafik gesetzt, die auf wenig Gegenliebe bei den Fans stieß. Ein pay-to-win Mobil-Ableger namens „RollerCoaster Tycoon 4 Mobile“ erntete harsche Kritik. Atari gelobt mit der jüngsten Inkarnation der Spieleserie Besserung. Das Spiel soll das klassische Spielgefühl bei moderner Technik ermöglichen.

Unter moderner Technik versteht Atari hierbei einen Wechsel auf einen Kurven-basierten Strecken- und Pfadeditor. Das Spiel verabschiedet sich somit vom charakteristischen Rasterkonzept. Zudem will das Spiel die Pyhsiksimulation und die Managementwerkzeuge erweitern. Ein großer Fokus auf Eigenkreationen und eine Anbindung an den Steam Workshop sollen das Angebot abrunden.

In alter Tradition wird auch wieder eine Windows-Version erscheinen. Ebenso soll das Spiel für Mac OS X erhältlich sein. Wann Letzteres passiert, ist noch nicht klar. Vorbesteller zahlen wahlweise rund 46€ für das Basisspiel oder rund 55€ für eine Deluxe-Ausgabe. Die Deluxe-Ausgabe enthält zwei weitere Level und ein digitales Art-Book. Zusätzlich wird es Verschönerung innerhalb des Spiels wie etwa weitere Texturen, einen goldenen Eingang oder Panda-Maskottchen geben.

Update: Der Veröffentlichungstermin wurde auf Anfang 2016 verschoben.

Studie bescheinigt Gamern Fitness von 60-jährigem Kettenraucher

08.6.2010    4 Kommentare ReTweet!

Eine Studie, die Computerspieler mit internationalen Athleten verglichen hat, hat nun herausgefunden, dass Gamer die körperliche Fitness eines 60 Jahre alten Kettenrauchers aufweisen. Sie besäßen jedoch die Reaktionsfähigkeit eines Kampfpiloten, so die Ergebnisse der Studie.

Mit physischen und psychologischen Tests sollte herausgefunden werden, ob Computerspielen als Sport bezeichnet werden kann.

Update des Spiels Portal weist auf Nachfolger hin

02.3.2010    4 Kommentare ReTweet!
Steam

Der seit 2008 angekündigte Nachfolger des 2007 erschienenen Rätselspiels „Portal“ scheint in greifbare Nähe zu rücken. Fans des Spiels fanden in einem Update Hinweise auf „Portal 2”.

Laut Änderungsprotokoll wurden angeblich nur Radiofrequenzen staatlichen Vorgaben angepasst. Allerdings kam auch die neue Errungenschaft „Transmission Received“ hinzu. Diese lässt sich erreichen, wenn der Spieler mit dem Radiogerät die an verschiedenen Stellen empfangbaren 26 Radiobotschaften gehört hat. Auch wenn der Spieler mit dem Gerät durch ein Kraftfeld läuft, sind Botschaften zu hören. Von Nutzern des Steam-Forums wurden den Geräuschen Morsecode und versteckte Bilder entnommen. Die Bilder enthielten Nummer und Zugangsdaten einer Mailbox, die mit einem 56k-Modem abgefragt werden kann. Die Mailbox stellt zwei ASCII-Bilder zu Verfügung. Laut Mailbox-Interface wird das in „Portal“ anzutreffenden Computer-System „GLaDOS“ mit Version 3.11 betrieben. Dies interpretieren Fans als Anspielung auf die unter anderem am elften März in San Francisco stattfindende „Game Developer Conference“.

Update: Ein weiteres Update ändert den Abspann und gibt dadurch weitere Ausblicke auf eine Fortsetzung. Offiziell wurde das Sequel am fünften März angekündigt.

Spiele unter Linux: Entwürfe zu App-Store vorgestellt

27.2.2010    10 Kommentare ReTweet!
Linux

Spielen unter Linux soll in Zukunft noch einfacher werden: PAPPI (Personal Application Installer) installiert ohne weitere Eingriffe und Eingaben durch Benutzer Programme und Spiele aus dem Linux App Store.

Entwickler Christian Beuschel schließt mit diesem Konzept die Lücke zwischen den in das Betriebssystem integrierten Paketverwaltungen und Emulatoren: Während eine Paketverwaltung unkompliziert – meist mit einem einzigen Klick – Anwendungen installieren kann, verlangen Emulatoren den Nutzern weitergehende technische Fähigkeiten ab. Emulatoren sind jedoch im Gegensatz zu den Paketverwaltungen eher in der Lage, Drittanbieter-Programme und kommerzielle Spiele anzubieten.

Das vorgestellte Programm kann neben Linux-Anwendungen unter anderem auch emulierte Spiele für Amiga, DOS und Nintendo64 installieren und wird dadurch das Angebot der unter Linux ohne große Vorbereitung installierbaren Spiele immens erhöhen. Auch Publishern ist es dadurch einfacher Linuxnutzer zu erreichen. Wie das System in der Praxis aussehen soll, zeigt ein YouTube-Video.

Auch VALVE scheint Lösungen jenseits von Windows zu entwickeln: Wie im Steam-Forum gezeigt wurde, enthält eine Vorabversion von Steam einige zur Verwendung unter MacOS bestimmte Dateien. Auch die Source Engine wird wohl an MacOS und Linux angepasst, da das diese Engine verwendende Postal III für diese Betriebssysteme erhältlich sein wird.

Monopoly City Streets: Größtes Spiel der Welt bei Google Maps

08.9.2009    11 Kommentare ReTweet!
Google

Morgen startet Monopoly zusammen mit Google Maps „Monopoly City Streets“: Das größte Monopoly-Spiel weltweit.

Auf der ganzen Weltkarte können Häuser, Wolkenkratzer, Schlösser, Kraftwerke und vieles mehr gebaut werden. Jeder Teilnehmende Spieler soll dazu zu Anfang 3 Millionen Monopoly-Dollar bekommen.

Spieler haben dabei 7 Tage Zeit, um auf Kaufanfragen usw. einzugehen. Sollten sie innerhalb dieses Zeitraums nicht reagieren, wird automatisch zugestimmt, um das Spielgeschehen voranzutreiben.

Für etwas frischen Wind können auch Chance-Karten sorgen, mit denen z.B. ein Wirbelsturm durch die Straße des Gegners geschickt werden könnte…

Unbekannt ist hingegen noch das allgemeine Spielkonzept, ob das Online-Spiel kostenlos sein wird und wie stark Google selbst daran beteiligt ist.

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