Viele Browser sind durch Javascript-Lücke betroffen

Internet   Admin Dennis Ruppel    08.6.2006, 11:46 Uhr  

Ein Angreifer kann mit Hilfe von JavaScript u.U. verschiedene Dateien oder auch Dokumente vom Rechner des Anwenders holen. Betroffen sind unter anderem der Internet Explorer und Mozilla FireFox.

Dabei werden Tastatureingaben in ein anderes Formularfeld umgeleitet, ohne dass der Anwender etwas mitbekommt. Wenn der Angreifer den Namen der Datei kennt, ist es für ihn ein Kinderspiel diese Datei zu bekommen.
Was hier als kritisch eingestuft wird, sollte ziemlich ernst genommen werden. Es sind bereits Vorfälle bekannt, bei denen der Angreifer ganze Tan-Listen erworben hat, selbst Anmeldedaten sind nicht sicher.

Neben Mozilla FireFox und Internet Explorer sind noch weitere Browser wie Seamonkey, Netscape und die Mozilla Suite betroffen. Opera wurde bereits getestet, die Tests wurden aber bislang noch nicht veröffentlicht.

Im Browser Mozilla FireFox ist dieses Problem seit mehreren Jahren bekannt. Microsoft möchte diesen Fehler im Internet Explorer 7 beseitigen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, Javascript im Browser einfach abzustellen.

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Kommentare/Trackbacks lesen

1) tuxpingu schrieb am 09.6.2006 um 15:41 Uhr:

Statt Javascript global auszuschalten bietet sich zumindest für FireFox die Verwendung der Erweiterung "NoScript" an.
Damit kann man vertrauenswürdigen Seiten Ständig oder auch temporär die Ausführung von Skripten erlauben bzw. verbieten

2) BrainCracked schrieb am 10.6.2006 um 15:17 Uhr:

Die Ergebnisse von Opera wurden veröffendlicht. Opera ist nicht betroffen.

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