Karstadt führt RFID-Etiketten ein

Multimedia   Admin Florian Süßer    12.9.2007, 20:23 Uhr  

Die Arcandor AG, zu der auch alle Karstadt-Verkaufshäuser gehören, soll damit begonnen haben, die Waren in einigen Karstadt-Filialen mit sogenannten RFID-Etiketten auszustatten. Seit letztem Montag gebe es dort bereits Jeans, die mit solchen Etiketten ausgestattet sind. Mit den RFID-Chips in den Etiketten kann man den Weg der Ware viel leichter zurückverfolgen und viel mehr Daten speichern, als mit bisherigen Strichcode-Etiketten.

Was ist eigentlich RFID?

„RFID” steht für „Radio Frequency Identification”. Das bedeutet, dass Daten auf den Etiketten gespeichert und mit einer drahtlosen Verbindung abgerufen werden können. So werden verschiedene Daten über die Ware auf dem Chip gespeichert und man kann bequem den zurückgelegten Weg der Ware feststellen. Auch ist es mit der neuen Technik viel einfacher, Objekte zu orten, nämlich ohne direkten Sichtkontakt ganze Palettenladungen zu identifizieren.

Jedoch würden die RFID-Etiketten beim Kauf entfernt, also könne man mit Hilfe der Ware bzw. den Etiketten auch keine weiteren Kundendaten ausmachen. Zunächst werde bei Karstadt wohl nur die Abteilung der Herrenklamotten mit der neuen Technik ausgestattet.

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