Schottischer Hacker wird an die USA ausgeliefert

IT/Technik   Admin Christian Blechert    04.9.2008, 18:49 Uhr  

Der Europäische Gerichtshof hat die Beschwerde des „UFO”-Hackers wegen der Auslieferung in die USA abgelehnt. Der Schotte Gary McKinnon hatte in den Jahren 2001 und 2002 innerhalb von mehreren Monaten mehrere Systeme der US Regierung geknackt, um dort nach Informationen über UFO's zu suchen.

McKinnon erwartet dadurch, dass er unter anderen in Systeme der NASA, der US Army, der Navy, der Air Force und des Verteidigungsministeriums eingebrochen ist, in den USA eine langjährige Haftstrafe wegen Sabotage. Laut den US-Behörden verursachte er dadurch einen Schaden von 700.000 Dollar.

Die Richter in Straßburg lehnten einen weiteren Aufschub ab. Nun droht dem schottischen Systemadministrator eine langjährige Strafe in den USA. Das Angebot sich freiwillig den Behörden in den Staaten zu stellen, und dadurch die Haft auf vier Jahre zu verringern, lehnte McKinnon dennoch ab.

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Quelle: heise.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Percy Steward schrieb am 06.9.2008 um 09:29 Uhr:

DIE WAHRHEIT MUSS ANS LICHT !

2) Admin zombie3456 schrieb am 06.9.2008 um 11:11 Uhr:

Uh, ein Schaden von ganzen 700.000 US-Dollar. Wenn man bedenkt, was die US-Regierung für den Krieg rauswirft, wirkt die Zahl verschwinden gering.

Auch ansonsten betrachte ich das eher kritisch: An ein östliches Land wäre der Hacker bestimmt nicht ausgeliefert worden, aber nein, es geht hier ja um die "heiligen" USA...

3) accessburn schrieb am 08.9.2008 um 08:52 Uhr:

und wer weiß was er alles entdeckt hat oder entdecken hätte können

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