Neue Konzepte gegen Film-Piraten

Multimedia   Admin Marko Stange    03.9.2007, 19:25 Uhr  

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Das Kopierschutz-Konsortium AACS LA kündigte auf einer Konferenz des DVD-Forums in Berlin neue Konzepte für ihr digitales Rechtemanagement (DRM) namens Advanced Access Content System (AACS) an.

In Zukunft soll es durch Wasserzeichen und verschlüsselten Schlüsseln nahezu unmöglich sein, hochauflösende Filme zu kopieren und illegal zu verbreiten.

Gegenwärtig wird sich lediglich mittels Werbespots, diversen Verboten und einigen Kopierschutzsystemen gegen die Film-Piraterie Industrie gewehrt. Um diesen Kampf zu gewinnen, sollen Filme zukünftig mit einem für das menschliche Auge unsichtbaren Wasserzeichen in Kinos gezeigt werden. Wird der Film mit einer Kamera aufgenommen, dann bleibt dieses Wasserzeichen für den Player sichtbar und AACS-konforme Abspielgeräte brechen die Wiedergabe ab, sobald sie es entdecken.

Desweiteren soll die Datenübertragung vom Laufwerk zum PC mit so genannten „Data Keys” zusätzlich verschlüsselt werden und bei jedem Laufwerk sowie jeder Film-Disc unterschiedlich sein. Von Hackern entdeckte und veröffentlichte Volume Keys, Processing Keys oder Title Keys könnten somit trotzdem nicht entschlüsselt werden, da die Data Keys auf jedem Laufwerk anders berechnet werden würden.

Quelle: heise.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Admin das schrieb am 04.9.2007 um 14:32 Uhr:

ZITAT:"In Zukunft soll es durch Wasserzeichen und verschlüsselten Schlüsseln nahezu unmöglich sein, hochauflösende Filme zu kopieren und illegal zu verbreiten."
Ja und in Zukunft wird es dann nur noch mit einem High-End-Rechner möglich sein solche Videos ohne ruckeln anzusehen.

2) djh schrieb am 04.9.2007 um 20:18 Uhr:

Solang man die Filme dann auch noch ansehen kann... ich erinnere mich nur zu gern an gewisse CDs von SonyBMG mit dem lustigen Kopierschutz, die derbe Rücklaufquoten hatten...