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3D-TV bald zu Hause?![]() ReTweet! ![]() Auf der Internationalen Funkausstellung werden mehrere Systeme vorgestellt um das Fernseherlebnis dreidimensional zu gestalten, ob mit oder ohne Brille. Dabei gibt es schon die ersten Geräte zu kaufen. Texas Instruments zeigt die DLP-Technik, welche eine besondere 3D-Brille voraussetzt. Dabei wird der Bildschirm aufgeteilt und zwei Bilder, des selben Objekts mit einer leicht unterschiedlichen Position, werden Schachbrett-Muster-artig zusammengesetzt. Dabei läuft der Fernseher im 120Hz Modus und stellt jedes Bild 60 Mal pro Sekunde da. Die Geräte mit der DLP-Technik werden derzeitig schon von Samsung unter dem Namen „3-D Ready” vermarktet. Allerdings muss das Videomaterial dabei extra für DLP erstellt werden, derzeitig ist allerdings dieses noch nicht erhältlich. Eine andere Technik stammt von Philips, die Linsen in den Bildschirm eingebaut haben und somit ein Objekt in insgesamt neun Perspektiven zeigen, ganz ohne Brille. Wie ebenfalls bei der DLP-Technik bekommt das Auge zwei verschiedene Bilder eines Objekts zu sehen und mit Hilfe des Gehirns wird ein dreidimensionales Bild erstellt. Dabei können ebenfalls mehrere Benutzer gleichzeitig 3D-Fernsehen. Allerdings wird auch hier extra gefilmtes Material benötigt, doch lässt sich, nach Angaben von Philips, altes 2D-Filmmaterial so bearbeiten, dass es das räumliche Fernsehen ermöglicht. Das Fraunhofer Institut forscht ebenfalls an eine Technik für 3D-Videomaterial und erfasst dabei per Kamera die Bewegungen der Augen und sendet so gezielt die benötigten perspektivisch-verschiedenen Bilder an das Augenpaar. Die Forschung ist dabei Teil eines EU-Projekts für das räumliche Fernsehen. „HD Executive” nennt sich der Standard von Charisma Technologies, die eine Technik entwickelt haben, womit ganz normales PAL-Videomaterial in 3D erscheint. Die Firma, dessen Sitz in Oldenburg liegt, wurde sogar von der deutschen Regierung im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen” ausgezeichnet. Dabei wird dem Bild eine schier unendliche Tiefe gegeben, wodurch die Objekte plastisch und damit zum Anfassen wirken, über die genaue Technik wird allerdings geschwiegen. Schon jetzt kann man sich solch ein System leisten, doch fängt der Preis bei 11.800€ erst an. Kommentar schreiben |