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nexem. » IT/TechnikTrekStor meldet Insolvenz an![]() Der deutsche Hersteller von Speichermedien und Consumer-Electronic-Produkten TrekStor hat am 21.07.2009 einen Insolvenzantrag beim Insolvenzgericht Darmstadt gestellt. Der Betrieb soll im Rahmen des Insolvenzverfahrens saniert und erfolgreich in die Zukunft geführen werden. Ziel der Sanierungsbemühungen ist, die Arbeitsplätze zu sichern und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Bemerkenswert für die Branche ist die Tatsache, dass das Unternehmen seine Produkte zum größten Teil am Sitz des Unternehmens in Lorsch fertigt. Auf eine Verlagerung der Produktion ins Ausland wurde in der Vergangenheit im Hinblick auf die Qualität der Produkte und der Unterstützung der Region konsequent verzichtet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner ist aufgrund der vorgefundenen Voraussetzungen optimistisch: „Meine Mitarbeiter und ich haben eine sehr geordnete Struktur vorgefunden, so dass eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit bereits vorhanden ist”. WLAN: 802.11n kompatibel mit Draft-NDie endgültige Fassung des WLAN-Standards IEEE 802.11n soll sich nicht grundlegend vom vorherigen Entwurf „Draft-N” unterscheiden, der schon seit letztem Jahr zertifiziert und in zahlreichen Geräten verbaut wird. Die finale Version, die im Herbst diesen Jahres verabschiedet werden soll, enthalte zwar gegenüber Draft-N neue Funktionen, sei aber vollständig rückwärtskompatibel. Draft-N-Geräte sollen sich sogar möglicherweise per Firmware-Update aktualisieren lassen. Britischer Provider sperrt Filesharer![]() Der britische Provider Karoo soll ohne Vorwarnung eigenen Kunden den Internetzugang sperren, wenn diese von einem Rechteinhaber beschuldigt werden, unerlaubt urheberrechtlich geschütztes Material über das Internet zu verbreiten. Um anschließend die Sperrung wieder aufzuheben, müssen betroffene Nutzer eine Erklärung unterschreiben, in der sie sich dazu verpflichten, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten. Die erste Freischaltung ist dabei noch kostenlos, im Wiederholungsfall werden 30 britische Pfund fällig. Gesperrte Nutzer müssen zwar nicht mehr zahlen, haben aber ohne Schuldeingeständnis auch keine Möglichkeit mehr Internet zu bekommen, denn Karoo ist der einzige Provider im Raum Hull. Systemanforderungen von Windows 7![]() Ab kommendem Dienstag soll Microsofts neues Betriebsystem Windows 7 als Release Candidate für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Angaben zufolge soll der RC über ein Jahr ohne Einschränkungen genutzt werden können. Passend dazu hat Microsoft auch die Systemanforderungen für die nächste Windows-Generation bekannt gegeben. So soll ein Prozessor mit mindestens 1 GHz, sowie 1 GB Arbeitsspeicher für die 32 Bit-Version bzw. 2 GB für die 64 Bit-Variante nötig sein. Das Betriebssytem soll etwa 16 bis 20 GB Festplattenspeicher belegen. Einem Bericht des ORFs zufolge könnte Windows 7 bereits Ende dieses Jahres fertiggestellt werden. 100 MBit/s für jeden Haushalt in NiedersachsenDer Niedersächsische Städte- und Gemeindebund möchte 2009 erreichen, dass in jedem Haushalt ein bis zu 100 MBit/s schneller Internetzugang verfügbar ist. Die Breitbandversorgung sei heute genauso wichtig, wie ein Wasser-, Strom und Telefonanschluss. Es wird eine flächendeckende Versorgung angestrebt, um den Klassenunterschied zwischen Großstädten und ländlichen Gebieten zu verringern. Elektronischer Begleiter soll Fahrverhalten überwachenDas Bundesland Brandenburg will die Unfallzahlen verringen. Dazu sollen in Autos von jungen Verkehrsteilnehmern elektronische Begleiter installiert werden, die das Fahrverhalten untersuchen und speichern sollen. Personen zwischen 18 und 24 Jahren verursachen nämlich die meisten Unfälle. Ein eventueller Unfall könnte so genauer analysiert werden. Einige Studien zeigten auch, dass ein solcher Begleiter auf das Bewusstsein des Fahrers Einfluss hätte, so Andreas Röse vom TÜV Rheinland. Der Versuch soll erstmal zwei Jahre laufen. 500 Fahrer müssen allerdings mindestens mitmachen, damit die Daten richtig auszuwerten sind. Der Versuch startet im Januar des nächsten Jahres. Google warnt bei Grippe-Ausbruch![]() Google will mit „Google.org Flu Trends” die Ausbreitung von Grippe in den USA anhand von Suchanfragen in Echtzeit überwachen. Im Vergleich mit Daten des Centers for Disease Control haben sich erstaunliche Übereinstimmungen mit erhöhten Suchanfragen zu Grippe ergeben. Mit dem entwickelten Algorithmus will Google aktuellere Informationen, als traditionelle Grippe-Überwachungssysteme liefern können. Damit will Google wohl auch zeigen, dass es sinnvoll ist, Suchanfragen zu protokollieren und archivieren. WPA-Verschlüsselung nicht mehr sicherDeutsche Forscher wollen auf der kommenden Sicherheitskonferenz PacSec 2008 einen Weg vorstellen, in WPA-TKIP verschlüsselten WLANs kleine Datenpakete im Klartext mitlesen und austauschen zu können. Der Angriff soll in unter 15 Minuten durchführbar sein. Es soll allerdings nicht möglich sein, auf diese Weise den Netzwerkschlüssel herausfinden und sich so am WLAN anmelden zu können. Da die Datenpakete, auf die zugegriffen werden kann nur sehr klein sind, ist bislang unbekannt, ob sich dieses Verfahren tatsächlich für einen Angriff eignet. Es zeigt allerdings, dass das sicher geglaubte WPA-TKIP prinzipiell angreifbar ist. WPA2 mit AES-Verschlüsselung soll von diesem Problem nicht betroffen sein. |