Schwachstellen in Mac OS X entdeckt

IT/Technik   Admin Torben Fritsche    19.9.2007, 20:58 Uhr  

In Apples Betriebssystem Mac wurden mehrere Sicherheitslecks entdeckt, die Angreifern ermöglichen, auch ohne Passwort vollen Zugriff auf den Rechner zu bekommen. Dies stärkt die Vermutung, das Multiuser-System und die Abschottung der Benutzerkonten gegeneinander sei kein wichtiges Ziel bei der Entwicklung des Macs gewesen.

Eine Sicherheitslücke wurde von dem Entwickler Oliver König entdeckt, durch die der Apple Finder hinter dem Login-Fenster geöffnet werden kann. Dazu muss sich nur ein Administrator per SSH zu dem Mac OS X verbinden und im Shell sudo osascript -e 'tell Application „Finder” to beep eintippen. Eine am Rechner stehende Person hat nun vollen Zugriff auf den Mac.

Von Apple wurde außerdem mit Absicht ein Weg eingebaut worden, ohne Passwort an Root-Rechte zu gelangen - anscheinend in der Hoffnung, er würde nicht gefunden werden. Dieser Annahme macht HackMac.org allerdings einen Strich durch die Rechnung. Dort erschien nähmlich eine Anleitung, die beschreibt wie diese Sicherheitslücke zu nutzen ist. Nach dieser zufolge genügt es, beim Starten einfach die Apfel und die S-Taste gedrückt zu halten. Angeblich wird dieser Weg vom Support genutzt, falls jemand sein Passwort vergessen hat.

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Quelle: heise.de

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