Papier zum Speichern von SprachnachrichtenLTT-Chef Ken Berkun aus Kailua auf Hawaii hat eine neue Technologie zum Speichern von Audio vorgestellt: So können jetzt kurze Sprachnachrichten zum Beispiel auf Fotoalben gespeichert werden - und das ganz ohne Metall oder Speicherchips. Die neue Methode nutz lediglich das Papier. Dabei wird ein Barcode in die Seiten des Albums gepresst, die Platz für 8 KiloByte oder entsprechend 10 Sekunden Sound bieten und später von einem Scanner ausgelesen werden können. Dieser soll so klein sein, dass er auch in ein Mobiltelefon passt. LTT verhandelt momentan mit mehreren Firmen für die Umsetzung eines solchen Scanners. Der Hardware-Hersteller Hewlett-Packard (HP) arbeitet zur Zeit an einem ähnlichen Konzept, das aber zur Speicherung anstatt Papier kleine Chips, sogenannte Memory Spots, verwendet. Diese haben zwar eine höhere Speicherkapazität, sind aber auch teurer. Ken Berkun zielt mit seiner Technologie nicht wie HP auf den kommerziellen Verwendungsbereich, sondern eher auf Privatkunden ab. So sollen zum Beispiel Fotoalben mit kurzen Sprachnachrichten für die Bilder versehen werden können. Einen weiteren Anwendungsbereich sieht Berkun in der Pharmazie, wo Hinweise zur Dosierung und Einnahme von Medikamenten auf das Etikett gespeichert werden können.
Kommentare/Trackbacks lesen1) Brati schrieb am 29.11.2007 um 22:23 Uhr:
Ich hab es gerade schon einer Freundin geschrieben: "Ich frag mich, worin dann der Vorteil liegt, ob ich jetzt 10 Sekunden Sprachnachricht habe oder ein paar Zeilen Text."
Ich meine, Sprachnachricht ist für Blinde gut, Text für Taube... Da gibt's immer Probleme für eine Seite, sofern es nicht sowohl in Text als auch in Braille oder Audio angegeben ist.
Und ich persönlich lese mir lieber 3 bis 4 Zeilen durch anstatt eine Audio-Nachricht zu hören, die ich dann vielleicht von der Stimme her nicht richtig verstehe. | 2) Stefan Wiegand schrieb am 29.11.2007 um 22:26 Uhr:
Na das ist ja mal lustig... Als nächstes wird es wohl mp3-player mit dem prinzip geben... Man legt dann wie bei einem (Mini)-Drucker Papier ein, und der mp3-player dudelt das runter :D
damit kehrt vielleicht auch der Alltag mit Stift und Papier ein, statt Tastatur und Monitor xD | 3) Torben Fritsche schrieb am 29.11.2007 um 22:51 Uhr:
Wenn du Bytes schreiben kannst^^ also ich kanns nicht... | 4) Stefan Wiegand schrieb am 29.11.2007 um 23:25 Uhr:
Damals gab es doch auch die Stenographie ;) Das konnte man lernen... | 5) Art4 schrieb am 30.11.2007 um 12:23 Uhr:
@ Brati,
soweit ich verstanden habe, lässt sich damit jeglicher Sound speichern und nicht Text, der einem vorgelesen wird.
Ich finde das in soweit sehr schön, wenn man neben dem Bild von seinem Kind dessen ersten Worte oder Laute speichern kann.
Dann wird das ganze zu einem multimedialen Album und das ist meiner Meinung nach klasse. | 6) Brati schrieb am 30.11.2007 um 17:25 Uhr:
"Ich finde das in soweit sehr schön, wenn man neben dem Bild von seinem Kind dessen ersten Worte oder Laute speichern kann."
Okay, das ergibt natürlich Sinn. Als 17-Jähriger kommt man nur nicht auf solche Ideen ^^ | 7) Stefan Wiegand schrieb am 30.11.2007 um 17:44 Uhr:
@Brati: Hm, schau mal mehr Fernsehn.. Es gibt eine Kinder, die mit 14 Mutter geworden sind xD Von daher wären die Kinder mit 17 schon 3 Jahre alt xD
Total krank :D |
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