Novell gerichtlich Unix-Urheberrechte zugesprochen

IT/Technik   Admin Marko Stange    30.8.2007, 17:30 Uhr  

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Ein Gericht im Bundesstaat Utah entschied nun den jahrelangen Rechtsstreit um das Computer- Betriebssystem Unix zwischen dem Kläger SCO und Novell, der auch die Verbreitung der freien Software Linux in den letzten Jahren nach der Einschätzung von Markenexperten bremste. Die Firma SCO klagt bereits seit 2003 unter anderem gegen IBM und fordert Geldzahlungen, weil Linux zum Teil auf Unix basiert.

Wie die „New York Times” und das „Wall Street Journal” übereinstimmend berichteten, machte SCO dabei die Rechte an Unix 1995 von Novell geltend gekauft zu haben. Der Richter entschied nun aber, dass Novell Unix an SCO nur lizenziert und dabei das Urheberrecht an der Software behalten habe. Somit könne Novell SCO ebenfalls dazu zwingen, die Klage gegen IBM fallen zulassen.

Wie Novell-Chefjurist Joe LaSala in einer Stellungnahme bekannt gab, sei die Gefahr nun gebannt und das Betriebssystem könne nun durchstarten. SCO bietet zum Großteil Software auf Unix-Basis an, die selbst schwer mit Linux-Programmen zu kämpfen hat.

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Admin Torben Fritsche schrieb am 30.8.2007 um 19:38 Uhr:

Mh, Novell mag ich iwie nicht so. Unsere Schulcomputer sind von citeq, die Novell nutzen und wirklich funktionieren tut das Teil nicht ;) Man kann noch nicht einmal mti FF aufs Inet zugreifen und beim nächsten Start ist das Teil weg. Außerdem bekommt Novell es nicht hin, Webseiten anzuzeigen, oft kommt der Fehler "HTTP 500" oder sowas, was aber sicher nicht an der Website liegt, sondern an Novell! (ich glaube als ich nexem aufrufen wollte) :(
Naja, aber sollte natürlich seine eigene Meinung haben.

2) bigzed schrieb am 03.9.2007 um 21:57 Uhr:

ich würde sagen das liegt nicht direkt an novell sondern eher an unzureichender konfiguration der rechner...
ich würde eher sagen novell hat das know how!

lg
bigzed

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