Elektronischer Begleiter soll Fahrverhalten überwachen

IT/Technik   Admin nox    10.12.2008, 18:03 Uhr  

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Das Bundesland Brandenburg will die Unfallzahlen verringen. Dazu sollen in Autos von jungen Verkehrsteilnehmern elektronische Begleiter installiert werden, die das Fahrverhalten untersuchen und speichern sollen. Personen zwischen 18 und 24 Jahren verursachen nämlich die meisten Unfälle. Ein eventueller Unfall könnte so genauer analysiert werden. Einige Studien zeigten auch, dass ein solcher Begleiter auf das Bewusstsein des Fahrers Einfluss hätte, so Andreas Röse vom TÜV Rheinland.

Der Versuch soll erstmal zwei Jahre laufen. 500 Fahrer müssen allerdings mindestens mitmachen, damit die Daten richtig auszuwerten sind. Der Versuch startet im Januar des nächsten Jahres.

Quelle: heute.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) DJH schrieb am 10.12.2008 um 20:05 Uhr:

Erinnert mich irgendwie an nen Film – war das nicht das 5. Element? "Sie hatten einen Autounfall. Ihr Führerschein wird eingezogen."

2) derdeagle schrieb am 10.12.2008 um 21:32 Uhr:

@DJH
Ja das war der Film =)
Nur .... wer bezahlt wieder diesen Spaß? Wohl kaum der Prinz von Burundi oder die Hottentotten!

3) Admin Christian Blechert schrieb am 11.12.2008 um 09:00 Uhr:

@derdeagle
Gestern bei ntv sagten Sie, das man dafür billigere Versicherungen, und generell über die Versicherungen wie LVM usw starke Rabatte auf die Teile bekommt.

4) derdeagle schrieb am 11.12.2008 um 16:41 Uhr:

Achso - ja das stand leider nicht in dem Artikel =)
Wurde auch erwähnt, in welchem Preisbereich so ein "Beifahrer" sein würde?

Gruß

5) Admin Matthias Schleusener schrieb am 12.12.2008 um 13:15 Uhr:

Irgendwie habe ich dazu auch einen Bericht vor 2 Tagen bei SAT1 gesehen.

Allerdings muss ich eines dazu sagen.

Ich bin nun schon seit mehreren Jahren im Bereich der Unfallprävention bei Jugendlichen tätig.
Und ich muss auch sagen: Die Absicht der Brandenburger Landesregierung in allen Ehren.

Allerdings hat diese Sache einen entscheidenden Haken.

Zwar mag es sein, dass man günstiger in der Versicherung wegkommt.
Nur...?
Wer lässt sich freiwillig bei der Autofahrt überwachen?

Fakt ist: Wer rasen will, rast weiter. Die Leute, die es erreichen soll, werden wohl kaum freiwillig eine GPS-Überwachung zulassen, wenn sie wissen, dass sie zur Kategorie der Raser zählen.

Daher halte ich Investitionen in dieses Vorhaben nicht wirklich für sinnvoll.
Würde man sagen, dass jeder Fahranfänger dazu verpflichtet wird und bleibt dieser im "Überwachungszeitraum" ohne Vergehen, erhält man einen Versicherungsbonus.

Diese Variante würde alle erreichen und wäre wohl auch wesentlich kostengünstiger.
Nur hat die Brandenburger Landesregierung in diesem Fall mal wieder "an das Gute im Menschen" geglaubt.
Nur ist diese Denkweise an dieser Stelle gänzlich falsch.