Die Straßenlaterne der ZukunftPhilips hat eine Konzeptstudie einer neuen Straßenlaterne vorgestellt: „Light Blossom” soll tagsüber per Solarzelle und Windkraft Strom sammeln und in einem integrierten Akku speichern. Ähnliche wird hierzulande bereits heute z.B. bei Parkscheinautomaten verfahren, wobei hier oft auf den Akku verzichtet wird. Die Straßenlampe soll dann nachts dank LEDs besonders stromsparend sein. Dazu gehört auch, dass die Laterne im Normalzustand nur eine geringe Leuchtkraft hat, die dann verstärkt wird, wenn sich eine Person nähert. Über Preis und Verfügbarkeit sind noch keine Informationen bekannt.
Kommentare/Trackbacks lesen1) Stefan Koch schrieb am 20.10.2008 um 13:57 Uhr:
Klingt ganz interessant, da ich erst kürzlich gelesen habe, dass hier in der Gegend glaube ich (oder in ganz Baden-Württemberg?) die Straßenlaternen erneuert werden sollen, da viele der aktuellen in Zukunft gar nicht mehr erlaubt sein werden. Soweit ich es noch im Kopf habe... | 2) brott schrieb am 20.10.2008 um 19:32 Uhr:
Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, vorhandene Energie für Zeiten zu speichern, in denen diese nicht vorhanden ist.
Das Ultimatum wäre hier natürlich die Energie des Sommers für den Winter zu speichern. Die meisten Energieprobleme wären dann gelöst. Aber wie speichert man die dafür notwendigen Mengen ohne große Verluste? Das ist noch das Problem... | 3) Stefan Koch schrieb am 20.10.2008 um 23:06 Uhr:
"Aber wie speichert man die dafür notwendigen Mengen ohne große Verluste? Das ist noch das Problem..."
Was passiert, wenn man den produzierten Strom zur Analyse von Wasserstoff verwendet? Oder haben wir dann kein Wasser mehr, wenn wir die ganzen H-Atome extrahieren? Oder ist da der von dir angesprochene Verlust zu groß? Auf jeden Fall könnte man Wasserstoff gut komprimieren und in Containern oder so lagern. Oder ist sowas gefährlich, weil Wasserstoff mit Sauerstoff gemischt sehr leicht explodiert? | 4) BPhoenix schrieb am 21.10.2008 um 00:11 Uhr:
Also erst mal es heisst Elektrolyse und nicht Analyse :P.
Wasser gibt es mehr als genug, es muss ja kein Trinkwasser sein (Meerwasser würde es auch tun) und ich bezweifel stark, dass man in naher Zukunft so viel Wasser in Wasserstoff+Sauerstoff zerlegen könnte, dass der Meeresspiegel auf das Niveu vor einigen Jahren (schmelzende Polkappen und so) sinken würde oder gar noch tiefer.
Naja sofern man neben solchen Containern nicht gerade auf die Idee kommt zu grillen, sollten sie recht sicher sein, das Problem ist eher, dass Wasserstoff verdammt flüchtig ist. Ausserdem wird der Sauerstoff und Wasserstoff ja nicht gemischt aufbewahrt sondern getrennt. Naja würde man Wechselspannung nutzen wäre beides gemischt, bei Gleichspannung sind sie aber getrennt.
Ansonsten nette Idee das mit den Laternen. |
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