Britischer Provider sperrt Filesharer

IT/Technik   Admin Xeco    26.7.2009, 12:38 Uhr  

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Der britische Provider Karoo soll ohne Vorwarnung eigenen Kunden den Internetzugang sperren, wenn diese von einem Rechteinhaber beschuldigt werden, unerlaubt urheberrechtlich geschütztes Material über das Internet zu verbreiten.

Um anschließend die Sperrung wieder aufzuheben, müssen betroffene Nutzer eine Erklärung unterschreiben, in der sie sich dazu verpflichten, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten. Die erste Freischaltung ist dabei noch kostenlos, im Wiederholungsfall werden 30 britische Pfund fällig.

Gesperrte Nutzer müssen zwar nicht mehr zahlen, haben aber ohne Schuldeingeständnis auch keine Möglichkeit mehr Internet zu bekommen, denn Karoo ist der einzige Provider im Raum Hull.

Quelle: golem.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Admin skoch schrieb am 26.7.2009 um 19:20 Uhr:

Es ist ein Problem, dass wir bei der Kommunikation - meiner Einschätzung nach - immer Oligopole haben (bei den Leitungen glaub oft auch Monopole). Es ist nur unter viel Anstrenung möglich, hier selbst ein Unternehmen zu errichten.

2) Admin brott schrieb am 26.7.2009 um 19:56 Uhr:

Ich seh das Problem größtenteils darin, dass wegen einer Urheberrechtsverletzung einem ein inzwischen wesentliches, wenn nicht sogar notwendiges Informationsmedium entzogen worden ist.

3) Funatiker schrieb am 26.7.2009 um 22:42 Uhr:

Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Contentloby sich selbst zu grunde richtet. Durch solche Aktionen machen sie sich keine Freunde

4) BPhoenix schrieb am 27.7.2009 um 12:43 Uhr:

Brott, falsch! Nicht bei einer Urheberrechtsverletzung sondern schon bei einem Vorwurf einer solchen! Das ist ein ganz großer Unterschied!

Wo genau liegt denn Hull? Noch in England?