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Zusammenbruch des Internets 2010?![]() ReTweet! ![]() Millionen Menschen nutzen täglich Dienste wie Video-Streaming, Tauschbörsen oder Instant-Messaging, die Provider übertreffen sich in Preis und Geschwindigkeit - das Internet wächst rasanter, als die Ausbauarbeiten hinterher kommen. Phänomene wie stockende Videos, stundenlange Downloads oder Verbindungsabbrüche könnten schon 2010 keine Seltenheit mehr sein. Laut einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens Nemertes investieren die Unternehmen zu wenig in die Infrastruktur des Internets. Damit das Internet der enormen Last auch in der Zukunft standhalten kann, seien mehr als 90 Milliarden Euro notwendig - allein die US-Provider-Netze auszubauen, verschlinge mehr zwischen 28 und 37 Milliarden Euro, errechnete das Unternehmen. Das größte Problem stellen dabei die Zuleitungen von den Providern in die Haushalte dar. Zehn Prozent der gesamten Bandbreite auf der Welt gehen schon allein auf das Konto von YouTube. Schon heute haben die US-Internetnutzer im vergangenen Mai mehr als 8,3 Milliarden Online-Videos angeschaut, Tendenz steigend. Tauschbörsen wie eMule oder KaZaA beanspruchen weitere 25 Prozent der Bandbreite, denn Flatrates lassen einen oft stundenlang Downloads zu tätigen. Dramatischen Zuwachs sehen die Autoren der Studie in Internet-TV-Diensten, die sich an immer mehr Beliebtheit erfreuen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer „Internet-Singularität“ kommen. Dies bedeutet, die Entwicklung des Internets steht still oder wendet sich gar zurück. Auch wenn die notwendigen Investitionen bis 2010 getätigt wären, könnte das Internet nicht auf die nächste Killer-Applikation oder das nächste Online-Geschäftsmodell à la Google oder YouTube das Internet vorbereitet sein. Quelle: spiegel.de
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