Google-Werbung zur Verteilung von Malware missbrauchtAdobe warnt zur Zeit vor einer gefährlichen Sicherheitslücke im Flash Player 9 und rät zu einem Upgrade auf die aktuelle 10er-Version. Wer mit Google nach dem Update sucht, kann Werbung angezeigt bekommen, die sich als Flash Player 10 ausgibt, nach dem Download in Wahrheit aber Schadsoftware installiert. Der Schädling soll bisher nur von wenigen Virenscannern erkannt werden und unerwünschte Werbung auf dem Computer des Nutzers anzeigen. Uns ist momentan noch nichts über eine Reaktion seitens Google bekannt, die die entsprechenden Anzeigen wohl problemlos deaktivieren könnten.
Kommentare/Trackbacks lesen1) Christian Blechert schrieb am 18.10.2008 um 12:44 Uhr:
Die Masche ist aber nicht neu.
Sowas gibt es schon länger.
Und wer ein bissl darauf achtet, sieht auch, das dass kein "echter" Download ist. | 2) Funatiker schrieb am 18.10.2008 um 14:10 Uhr:
Neulich habe ich eine Website gesehen, die in den Google Ads angeblich für ICQ geworben hat, jedoch ein Programm ausgeliefert hat, das Spy/Ad-Ware und ICQ enthält. Ich habe die Seite dann mal bei Google gemeldet. Letzteren ist das aber recht egal
Aber das Google selbst schon heftig spioniert kommt es kaum noch auf so ein kleines Spionage-Programm an :-D | 3) zombie3456 schrieb am 18.10.2008 um 14:17 Uhr:
Ich denke, wenn Google etwas dagegen machen will, dann werden sie schon an einer automatisierten Lösung arbeiten. All die Seiten per Hand zu sperren, wäre unsinnig und daher wird es wohl jetzt auch nicht angefangen, sondern einfach weiter an den automatischen Mechanismen zur Erkennung von sinnvollen und sinnlosen Ergebnissen entwickelt. | 4) Funatiker schrieb am 19.10.2008 um 22:26 Uhr:
Google hat einen der Modernsten Algorithmen zur Bewertung der Relevanz von Seiten (PageRank). Warum ist es dann so schwer eine Betrugsmasche, die ich schon Januar 2007 gesehen habe, automatisch zu erkennen?
Das Problem ist einfach, dass man bei Google gerne vielen Kunde hat. Wenn man aber Kunden raus wirft, "nur" weil ihre Werbung Schadsoftware verbreitet, verliert man zahlende Kunden - und wer will das schon?! |
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