Google Bomben im deutschen Wahlkampf

Internet   Admin brott    08.8.2009, 17:21 Uhr  

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Mit diversen Ideen wie Internetsperren und Vorratsdatenbanken haben sich Politiker großer Parteien im Internet kaum beliebt gemacht. Jedoch erreichten sie eine starke Politisierung der „Freaks” und „Nerds”: Diverse Arbeitsgemeinschaften und Parteien wie die Piratenpartei gründeten sich und im Internet wird mehr über Politik diskutiert als jeher. Nun schlagen die Internetuser zurück: Mit Google Bomben werden den großen Parteien gezeigt, was im Internet über sie gedacht wird:

War bis zum 04.08.2009 noch die Internetseite der SPD unter dem Suchbegriff „Verräterpartei” bestens bei Google gelistet, versucht nun cdu.de die ersten Plätze für verfassungsfeindliche Partei zu erobern. Die Koalitionsseite von CDU/CSU cducsu.de findet sich z. Z. auf Platz 3 bei der Suche nach schwarze Pest.

Beim sogenannten Google Bombing sprechen sich Webmaster ab, um Links mit einem vereinbarten Linktext zu einer bestimmten Seite zu setzen. Auch wenn dieser Linktext nicht auf der Internetseite selbst erscheint kann so der Google Algorithmus ausgenutzt werden und die Seite unter diesem Suchbegriff gut positioniert werden.

Bekanntes Beispiel einer Google Bombe war die Biographie von George W. Bush auf der Internetseite des Weißen Hauses, die unter dem Suchbegriff „miserable failure” auf Platz 1 erschien.

Vermutlich greift Google inzwischen manuell in die Suchergebnisse ein, um derartige Manipulationen zu verhindern.

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Parteiobermotz schrieb am 09.8.2009 um 10:41 Uhr:

Was ist denn mit Rank minus Walter... ?

2) Alex (realEuro) schrieb am 10.8.2009 um 01:16 Uhr:

Hab ich noch garnicht davon gehört das es das so organisiert gibt :D .

Klingt lustig.