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Frankreich will sog. "Google-Steuer" einführen![]() ReTweet! ![]() Frankreich denkt darüber nach eine zusätzliche Besteuerung von Online-Werbung einzuführen. Diese neue Steuer wird, weil Google einen großen Bestandteil des Online-Werbemarktes ausmacht, auch „Google-Steuer“ genannt. Dabei wird über einen Steuersatz zwischen 1 und 2 Prozent nachgedacht, was zu Steuereinnahmen von 50 Millionen Euro führen solle. Begründet wird der Ansatz damit, dass man „grenzenlosen Bereicherung ohne Gegenentschädigung“ entgegentreten wolle. Laut ComputerBase wirft Frankreich Google vor allem vor, „sich an den Inhalten nationaler Webseiten zu bereichern, indem sie selbst nichts beisteuerten, aber Werbeeinnahmen kassierten“. Dabei verkennt Frankreich allerdings, dass der überwiegende Teil von Werbeanzeigen von den Betreibern einer Webseite selbst eingebunden wird und diese dafür sogar selbst Einnahmen verzeichnen können. Von Kritikern wird Frankreich nun eine grenzenlose Bereicherung an Googles Einnahmen vorgeworfen, da diese die Gelder keinesfalls in den Werbemarkt zurückführen will. Stattdessen soll eine „Scheckkarte für den Online-Einkauf von Musik“ (heise) entwickelt und damit der Musikindustrie unter die Arme gegriffen werden. Diese jammert bereits seit Jahren über steigende Verluste durch „Raubkopien“ (wie sie die unberechtigten Kopien urheberrechtlich geschützter Werke und zuweilen auch legale Privatkopien nennt). Warum dafür allerdings Einnahmen von Google abgezogen werden müssen, über welches sich üblicherweise nur die Zeitungsverleger beklagen, ist nicht zu erkennen. Neben der neuen „Scheckkarte“ soll zudem auch eine Kampagne für mehr legale Musikdownloads im Internet (5 Millionen Euro) finanziert sowie der Schallplattenindustrie mit 12 Millionen Euro unter die Arme gegriffen werden. Änderungshistorie
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