|
|
nexem. » Hard- & SoftwareUpdate für Mac OS X![]() Apple hat heute die neue Minorversion des Betriebssystems Mac OS X 10.6.2 bereitgestellt. Diese behebt insgesamt 58 Sicherheitslücken, die hauptsächlich zum Besitzübergriff auf das System genutzt werden hätten können. Zudem wurde ein Problem beseitigt, das Datenverlust bei der Verwendung des Gastkontos verursacht hatte. Stockende Videos bei eingeschaltetem AirPort auf bestimmten Systemen sollen nun auch der Vergangenheit angehören und auch spontane Abmeldungen aus dem System kämen nicht mehr vor. Für Max OS X 10.5.8 steht ein separates Sicherheitsupdate zur Verfügung. ODF wird offizieller Standard in MalaysiaDas OpenDocument-Format (ODF) wurde in Malaysia anscheinend als offizieller Standard verabschiedet, eine Meldung soll noch veröffentlicht werden. Dies ist für Malaysia nichts allzu Besonderes, da OpenOffice.org dort in vielen Behörden eingesetzt wird. Allerdings ist Deutschland in dieser Hinsicht weit zurück. ODF wurde von Sun als offenes Format entwickelt und wird inzwischen von vielen Programmen untzerstützt. So bietet neben bereits erwähntem OpenOffice.org auch Abiword Unterstützung für ODF-Dokumente. Außerdem soll das Macintosh-Programm Nisus Writer Pro ODF unterstützen. Microsoft hingegen könne laut Aussagen von boycotnovell.com immer noch keinen vollständigen ODF-Support nachweisen und versuche außerdem ODF-Funktionalitäten für sich zu patentieren. Bereits mit der Forcierung von OOXML als offenen Standard zeigte Microsoft, dass sie sich nicht für vorhandene Standards interessieren, sondern nur ihre eigenen Patente verbreiten wollen. Entwickler haben bereits davor gewarnt, dass das Open Specification Promise, mit welchem Microsoft beteuert, dass es keine Entwickler mit ihren Patenten verklagen werde, zu unklar und schwer verständlich sei. Die Verwendung von offenen Dokumenten kann u.a. auch deshalb als besonders wichtig angesehen werden, weil verschiedene Programme verschiedene Anforderungen an PC-Hardware haben, trotzdem aber eine Austauschbarkeit von Dokumenten erreicht werden soll. Abiword beispielsweise ist wesentlich besser geeignet, wenn man nur ein Schreibprogramm und keine ganze Office-Suite benötigt. FSFE will MySQL als unabhängiges Projekt erhalten![]() Die Free Software Foundation Europe (FSFE) will das Datenbanksystem MySQL als von Oracle unabhängiges Projekt erhalten. Oracle plant bereits seit einiger Zeit die Übernahme von Sun Microsystems, wird allerdings zur Zeit von der EU Kommission zurückgehalten, da diese eine Beeinflussung des Wettbewerbs durch die Übernahme fürchtet. Die FSFE schlägt daher vor, dass Oracle MySQL an eine unabhängige Non-Profit-Organisation geben solle. Damit könne Oracle eine feindliche Übernahme von MySQL durch andere Firmen verhindern und zugleich dem Konflikt mit der EU Kommission aus dem Weg gehen. Letzte Vorabversion von Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) veröffentlicht![]() Quasi zeitgleich zu Windows 7 wurde der Release Candidate der Version 9.10 des freien Betriebssystem Ubuntu veröffentlicht. Die finale Version wird am 29. Oktober erscheinen. Neugierige können schon jetzt einen Blick auf die neue Ausgabe der Distribution werfen und profitieren dabei von einer Reihe wichtiger Neuerungen. So sei es den Entwicklern gelungen mittels „Upstart“ die Zeit, die der Rechner beim Hochfahren benötigt, weiter zu reduzieren. Unter Ubuntu ist es möglich aus einer Liste von Programmen mit einem Klick auszuwählen, welche installiert sein sollen und welche nicht. Die aktuelle Vorabversion führt hierzu unter dem Namen „Ubuntu Software Center“ eine komplett neue, benutzerfreundliche Oberfläche für diesen Vorgang ein. Ziel ist es das Aufstöbern und Entdecken von Programmen für Ubuntu noch einfacher und intuitiver zu gestalten. Ubuntu 9.10 verwendet die Desktopumgebung Gnome 2.28, wodurch sich für den Nutzer weitere sichtbare Neuerungen ergeben. „Empathy“, ein Programm zum Kommunizieren über Sofortnachrichten und Internettelefonie sowie -videotelefonie, wird nun zu Beginn mitgeliefert und ersetzt dadurch Pidgin. Auch das Anmelden am System soll durch eine vollständige Neuentwicklung der Loginverwaltung ein ganzheitliches Bild ergeben. Ein mitgeliefertes Zugriffsprofil für den Dokumentbetrachter Evince wird Angriffe durch manipulierte PDFs und Bilder verhindern. Die Systemsicherheit wurde auch jenseits des Dokumentbetrachters wesentlich erhöht. Möglich ist dies unter Anderem durch Verbesserungen am Sicherheitssystem AppAmor und der Uncomplicated Firewall. Auch in Sachen CloudComputung macht die Vorabversion einige Fortschritte. So wird es nicht nur möglich sein Amazons EC2 und das dazu kompatible Ubuntu Enterprise Cloud zu verwenden sondern auch über den Onlinedienst Ubuntu One (vergleichbar mit Dropbox oder dem 1&1 SmartDrive) Dateien und Einstellungen über mehrere Rechner zu synchronisieren. Allen Ubuntu Nutzern stehen 2 GB Onlinespeicherplatz zu Verfügung. Ein monatliches Abonnement erhöht den Speicherplatz. Nutzer von Intel Hardware können sich dank der KernelModeSetting-Unterstützung über nennenswerte Leistungssteigerungen freuen. Auch die Verwendung von Ext4 als Standard-Dateisystem soll die Geschwindigkeit verbessern. Der Release Candidate lässt sich wie jede Veröffentlichung von Ubuntu als Image zum Brennen der Installations-CD herunterladen. Wer auf eine Aktualisierung über die Aktualisierungsverwaltung bevorzugt, sollte sich bis zum Erscheinen der finalen Ausgabe von Ubuntu 9.10 gedulden. Windows 7 ab sofort öffentlich verfügbar![]() Absofort sind alle Versionen des neuen Betriebssystems des Redmonder Konzerns Microsoft öffentlich erhältlich. So ist das neue Betriebssystem bereits über das Online-Portal amazon und direkt über die Webseite von Microsoft erhältlich. Bereits seit August ist die Finale Version bereits für Studenten über das Universitäts-Netzwerk MSDN AA verfügbar. Nun dürfen sich alle Anwender an den neuen Funktionen dieses Systems erfreuen. Weitere Informationen über das System können auf der Internetseite von Microsoft nachgelesen werden. Linux aus dem Internet booten![]() Mit boot.kernel.org kann man Linux-Distributionen direkt aus dem Internet starten, ohne dass man sich zuvor ein ISO-Image herunterladen und brennen muss. Dazu sollte man allerdings verständlicherweise eine schnelle Internetverbindung haben. Die Technik wird mithilfe eines speziellen Bootloaders namens Etherboot/gPXE realisiert, wodurch es möglich ist, die Distributionen von (T)FTP- und HTTP-Servern herunterladen. Bisher werden fünf Distributionen angeboten, allerdings sollen anscheinend weitere folgen.
Neuer Firefox, alter Flash-Player![]() Mozilla hat die Flash-Version bei Benutzern ermittelt, die ein Update auf Version 3.5.3 oder 3.0.14 des populären Browsers Firefox durchgeführt haben. Dabei kam heraus, dass die Hälfte der Benutzer eine veraltete und unsichere Flash-Version einsetzen. Insgesamt wurde dies an 6 Millionen Updates geprüft, 3 Millionen Benutzer hatten also einen alten Flash-Player. Mozilla zeigte diesen Benutzern anschließend eine Warnung an, bei der 35% dem darin angegebenen Link folgten. Mozilla übernimmt hier eine Aufgabe, der Adobe anscheinend nicht zureichend nachkommt. Zwar kann man durchaus darüber streiten, ob es gut ist, Updates automatisch einzuspielen oder immer nachzufragen, da hier allerdings 50% der Nutzer mit unsicheren Versionen unterwegs waren, scheint Adobes Konzept gescheitert. Amazon als Produktmarke![]() Amazon will in Zukunft eigene Elektronikartikel herstellen und verkaufen. Bisher gibt es dieses Angebot nur in den USA, es soll allerdings auch auf andere Länder ausgeweitet werden. Erwerben kann man im Moment CD- und DVD-Rohlinge sowie verschiedene Verbindungskabel (z.B. USB, Ethernet). Außerdem wirbt Amazon damit, dass ihre Packung nicht aus Plastik, sondern aus Pappe und leicht zu öffnen sei. |