Microsoft stoppt externes Update-Tool für Windows

Hard- & Software   Admin Marko Stange    03.9.2007, 17:15 Uhr  

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Bereits im März diesen Jahres warnte Microsoft davor, dass man unautorisierte Veröffentlichungen von Updates durch Drittanbieter nicht mehr tolerieren wolle, woraufhin diverse Update-Sammlungen wie die des WinBoards eingestellt wurden. Microsoft will in Zukunft noch energischer gegen die externen Anbieter vorgehen und schaltet fleißig ihre Rechtsabteilung ein.

So wurde die Entwicklung der beliebten Software Autopatcher nun eingestellt, die Download-Seiten entfernt und das Ende des Projektes verkündet. Auch Neowin Mitgründer Steven Parker erhielt offenbar einen ähnlichen Anruf der Microsoft Rechtsabteilung und legte daraufhin die Download-Seiten und ein Forum zu Autopatcher auf Eis.

Es wird geschlussfolgert das der Grund für das Ende des Autopatchers darin liegen kann, dass dieser auch Patches enthält, deren Download eigentlich eine Microsoft WGA-Prüfung erfordern. Microsoft dementiert diese Vermutungen jedoch energisch und begründet das Vorgehen mit der Aussage, dass jemand Schadsoftware in die Patch-Sammlungen einschleusen könne.