Microsoft: Admins schuld am IE6Microsoft hat im eigenen Blog eine Stellungnahme zu der Tatsache, dass der veraltete und bei vielen Entwicklern verhasste Internet Explorer noch einen weltweiten Marktanteil von rund 30% hat, abgegeben. Microsoft stellt darin klar, dass versucht wird die Nutzer zu einem Upgrade auf einen aktuellen Browser zu bewegen, aber niemand dazu gezwungen wird. Ebenso müsse der Internet Explorer von Seiten Microsofts genausolange wie Windows XP unterstützt werden. An den veralteten Installationen seien oft die Administratoren der Computernetze in Firmen und Institutionen schuld, die (aus Zeitgründen) kein Update durchführten. Den eigentlichen Nutzern fehle dazu jedoch meist die Berechtigung. Eine zweite große Gruppe, die noch den IE6 benutzt, seien diejenigen Nutzer, die mit dem aktuellen Status zufrieden sind und deswegen keine Notwendigkeit sehen, auf eine aktuelle Version umzusteigen.
Kommentare/Trackbacks lesen1) BPhoenix schrieb am 11.8.2009 um 10:47 Uhr:
Tja, da muss ich Microsoft sogar mal Recht geben... | 2) skoch schrieb am 11.8.2009 um 11:04 Uhr:
Die Admins sollte man mal entlassen... Gehören doch garantiert zu der Gruppe an Admins, die kein Gefühl für Stil hat. Genauso wie die Gruppe Programmierer, die davon keine Ahnung haben...
Muss ich mir oft genug von nem Bekannten anhören, der sich über seine Kommilitonen aufregt. | 3) BPhoenix schrieb am 11.8.2009 um 11:12 Uhr:
Ein Admin der Stil braucht? Noch nie gehört...
Aber der Admin sollte schon wenigstens aus Sicherheitstechnischen Gründen updaten. Das Problem ist aber oft, dass die ganzen Intranetseiten die von irgendwem (womöglich auch dem Admin) hingemurkst wurden eben oft in anderen Browsern gar nicht laufen. Hin und wieder will aber auch der Entscheider in der Firma nicht, dass upgedated wird.
Wenn aber das Intranet nicht im Weg steht (oder es gar von dem Admin selbst entwickelt wurde) und der Entscheider auch grünes Licht gibt, der Admin das dann immer noch nicht macht, selbst nach Jahren, ja dann gehört er meiner Meinung entlassen... | 4) phantom schrieb am 11.8.2009 um 14:50 Uhr:
Die Admins sollten einfach einen vernünftigen Browser, wie Mozilla Firefox installieren und den dann bitte auch halbwegs aktuell halten :D | 5) Matthias Schleusener schrieb am 11.8.2009 um 16:20 Uhr:
Der Browser spielt da keine Rolle...
Bisher musste ich es jedesmal erleben, dass an jeder Institution, an der ich tätig war, die Software auf einem veralteten Stand war....
Wozu hat MS denn das Auto-Update überhaupt eingeführt?
Sicherlich nicht nur, dass Privat-PCs aktuell bleiben.
Gerade in Unternehmen ist diese Funktion sehr nützlich...
Da gerade damit der Admin ein Update auf allen Clients veranlassn kann...
Allerdings sehe ich da eher das Problem beim Traffic.
Denn viele Firmennetzwerke sind für ein derartiges Massenupdate auf ca. 200-300 Rechnern nicht ausgelegt. | 6) Michael F schrieb am 11.8.2009 um 20:57 Uhr:
Matthias: Dafür gibt es einen WSUS Server, mit dem man die Updates zentral herunterladen und an seine Clients verteilen kann. Genehmigungsprosesse und Reporting ist inclusive.
Generell sollte ein Admin schon sehen, dass es auf den sicherheitstechnisch letzten Stand ist. Was nicht direkt impliziert, dass man jeden Versionssprung gleich mitmachen muss.
Es kann hier und da auch gute Gründe geben, gerade beim Browser etwas konservativer zu handeln. Meistens ist es nicht nur ein Intranet, welches danach noch funktionieren muss, sondern eine ganze Reihe von komplexen Web-Anwendungen, welche auf Grund der Eigenheiten des IEs, entsprechend angepasst wurden.
Microsoft ist selber schuld. Da sie den Browser mit dem Betriebssystem koppeln, müssen sie auch für diesen entsprechend lange die Updates bereitstellen. Wenn sie das nicht getan hätten, wäre dieses auch kein Thema und ein Upgrade würde im normalen Produktzyklus funktionieren.
Zusätzlich erschwert die recht eigenwillige Interpretation des IEs von HTML und CSS die Lage zusätzlich.
Alternativen gibt es leider auch nur wenige.
Auch wenn der Firefox und andere Browser um einiges besser, schneller und kompatibler sind. Fehlen hier doch essenzielle Sachen, die im Corporatekontext wichtig sind, Stichwort Gruppenrichtlinien etc.
Das fängt schon bei so einfachen Dingen an, wie einen Zwangsproxy fest zu definieren, um Seiten zu sperren, bzw Userbezogen freizugeben.
Upps, doch ein wenig länger geworden. Wollte eigentlich nur Matthias kurz antworten.
so long...
| 7) Unternehmer schrieb am 12.8.2009 um 15:04 Uhr:
Eins sollte man nicht vergessen: In Unternehmen sind oftmals Webapplikation speziell auf eine Bowser-Version zugeschnitten. Da der IE6 sein ganz eigenes WWW-Süppchen gebraut hat, wird man ihn leider auch nicht mehr so einfach los! damit wäre der Schwarze peter wieder bei Bill's Jungs!
So long | 8) BPhoenix schrieb am 13.8.2009 um 11:15 Uhr:
Nein sondern eben bei den inkompetenten Leuten die für die Webapplikation verantwortlich sind und die es selbst nach Jahren nicht schaffen diese mit anderen Browsern kompatibel zu machen oder gar neueren IE Versionen... | 9) Torben Fritsche schrieb am 10.11.2009 um 15:08 Uhr:
in unserer schule ist auch der ie6 auf den rechnern, obwohl das neue computernetz nach der veröffentlichung des ie7 eingerichtet wurde. aber der neue internet explorer sieht auch irgendwie nicht so professionell aus - natürlich kein grund, ein update zu verpasen. | 10) skoch schrieb am 10.11.2009 um 16:29 Uhr:
Bei uns ist auch der IE6 drauf, wo ich das gerade so lese. Aber vor 2 Tagen habe ich den Firefox-Portable entdeckt. Hätte den ja schon lange genutzt, wenn ich die Proxy-Daten gewusst hätte, aber irgendein Admin hat den Schülern den Zugriff auf die IE-Konfiguration und auf die Konsole gesperrt...
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich jetzt einen Firefox in der Schule benutzen kann. ;-) |
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