Kostenloses Upgrade auf Windows 7

Hard- & Software   Admin Xeco    07.1.2009, 12:44 Uhr  

Noch unbestätigten Berichten zufolge, will Microsoft allen Kunden, die eine Windows Vista Lizenz nach dem 1. Juli 2009 erwerben, ein kostenloses Upgrade auf Windows 7 ermöglichen.

Windows 7 soll Anfang 2010 fertiggestellt werden.

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Quelle: golem.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Funatiker schrieb am 08.1.2009 um 01:51 Uhr:

Wie wäre es, wenn sie kostenlose Upgrades auf Ubuntu ermöglichen (am besten über den Windows Updater). Das wär wesentlich hilfreicher als ein resourcenhungriges, unsicheres Windows. Aber andererseits die Menschen, die jetzt noch Vista kaufen selbst schuld.

2) BPhoenix schrieb am 08.1.2009 um 13:07 Uhr:

Oh mann du und deine "geistreichen" Kommentare...

Du hast nur verschwiegen, dass Ubuntu (!= Linux) besonders Kubuntu mittlerweile genauso ziemliche Ressourcenfresser sind (auch wenn nicht ganz so schlimm wie Vista) und Linux besonders in "unerfahrenen Händen" (gerade was die allerwichtigste Angriffsart angeht: Social Engineering) und bei größerer Verbreitung kein bisschen sicherer ist, genauso wie jedes andere System sofern das mehr Funktionalität bietet als ein kleiner Taschenrechner!

3) Admin Christian Blechert schrieb am 08.1.2009 um 23:03 Uhr:

@Funatiker
Zu BPhoenix's Ausführungen kommt noch, dass Windows 7 gar nicht mehr so hungrig ist. Das hält sich mit KDE 4 und Gnome die Waage. Je nach dem was man für klicki bunti kram unter Gnome/KDE installiert hat.

Und so unsicher ist Windows nun auch nicht. Bei Linux werden die Lücken nur schneller gefixt, da es n paar Entwickler mehr sind.

4) BPhoenix schrieb am 09.1.2009 um 01:28 Uhr:

Naja heißt keinesfalls dass ich Windows besser finde ich selbst nutze Ubuntu auf meinem Laptop (auf dem sogar Vista lauffähig wäre) und habe auch nicht vor das in nächster Zeit zu ändern da sofern man nicht gewisse Spiele spielen will oder spezielle Software benötigt das richtig gut ist.

Jedoch hoffe ich, dass Windows 7 gut wird und das aus den folgenden Gründen:
1. Ich habe vor auf meinem PC endlich mal von XP auf ein neueres System umzusteigen und da ja nun Windows 7 rauskommen soll warte ich noch ab um zu schauen wie das werden soll (Hardware war vor etwa einem Jahr unteres Highend), je nach dem ob sich dieses Gerücht bewahrheitet oder nicht und wie das Update nun konkret über die Bühne läuft, werde ich mir vielleicht davor auch schon Vista zulegen. Windows bleibt auf dem Rechner aber auf jedenfall drauf ist nämlich größtenteils ein Spiele und Multimedia PC an dem eher seltener was gearbeitete wird außerdem ist auf ihm Linux nicht ohne weiteres installierbar.
2. Hoffe ich, dass es gut genug ist um gegenüber Mac Os was das Klickibunti und die Dau Sicherheit angeht konkurrenzfähig zu sein, denn in meinen Augen ist das das kleinere Übel sofern die nicht so streng wie Apple vor haben dem User vorzuschreiben was er zu tun und zu lassen hat (dazu zählt auch diese Einheitshardware).

Naja in den Händen der meisten ist Windows ziemlich unsicher, wobei ja das System wenn man es richtig benutzt eigentlich schon relativ sicher sein könnte...
Das einzige was die meisten User hinbekommen ist 5 Virenkiller und 5 Firewalls zu installieren ohne dass das System komplett zusammenbricht aber mit Sicherheit hat das bei weitem nichts zu tun!

5) Marko aka Mole schrieb am 09.1.2009 um 11:25 Uhr:

Hi,

also zu diesem "windows ist soooo unsicher"-Kram kann ich nur so viel sagen, dass wenn ein ordentliches Anitviren-Programm sammt gescheiter Firewall installiert ist und man sich auch die nötigen Sicherheitsupdates von Microsoft zieht, dann ist auch Windows sicher genug.

Und ich rede hierbei nicht von kostenfreien AV-Programmen, sondern für welche, bei denen man schon den ein oder anderen Euro im Jahr bezahlt! Denn diese Viren und co. kommen doch nur dadurch, dass dieser freie Mist alle viren hochlässt und erst im Nachinein entfernt, wenn es dann schon zu spät ist :(.

6) Admin Dustin Steiner schrieb am 09.1.2009 um 13:41 Uhr:

Ich würde mal sagen: nein, Linux ist keinesgwegs so unsicher wie Windows. Nicht nur, weil die Löcher schneller gefixt werden, sondern auch, weil die Architektur des Kernels ganz anders angelegt ist und somit (wie auch bei MacOS) die Rechte ganz anders sind.

7) Admin Matthias Schleusener schrieb am 10.1.2009 um 23:37 Uhr:

Also...

Ich glaube, hier sollten einmal zwei Dinge klargestellt werden...

1. Diese ewige Diskussion, ob Windows oder Linux besser ist ist hier gänzlich fehl am Platze... So langsam nervt's...

2. Wenn man weiß, mit seinem System richtig umzugehen, dann kann man auch Vista ressourcenschonend bekommen. Sicherlich ifrisst es mehr Leistung als XP.
ABER: Ich arbeite mit Vista Ultimate (32-Bit), 2 GB RAM und einem AMD Sempron 3300+ Prozessor. Ebenso laufen auf meinem System ca. 145 Programme bei denen auch Reccourcenfresser wie Videobearbeitungsprogramme, etc. dabei. Nachdem ich einige Einstellungen angepasst habe (z.B. Autostart, Dienste, usw.) vorgenommen habe, läuft mein System recht flüssig.

Also...
Wenn Du dein System pflegst, dann kann man auch Vista handzahm bekommen...

8) Admin Dustin Steiner schrieb am 11.1.2009 um 02:54 Uhr:

@Matthias
Recht flüssig? Das klingt ja nicht sehr überzeugend :P
Und wenn man viel anpassen muss, dann zeugt das nicht wirklich davon, dass das System gut ist - denn auch normale Enduser sollten ein stabiles und sehr flüssig laufendes OS benutzen können, ohne irgendetwas ändern zu müssen (wobon sie ja sowieso keine Ahnung haben...) ;)

Und dabei geht es jetzt garnicht drum, Ob Unix, Linux, BSD, Windows, MacOS, etc. besser ist, sondern es geht einfach darum, dass Windows nicht optimal ist :P

9) DJH schrieb am 11.1.2009 um 15:42 Uhr:

Also – wenn die Diskussion eh schon da ist – die Frage ist doch, was will ich mit meinem System machen? Wenn ich nen reinen Webserver am Laufen habe, brauche ich keine (oder keine großartige) Grafische Benutzeroberfläche. Wenn ich eine CAD-Software am laufen habe, hilft mir ne Konsole gar nix. So muss man halt abwägen, welches der Systeme am besten für das geeignet ist, was man machen will. Es gibt nämlich (@Dustin) kein optimales System, sonst würde das wohl jeder benutzen. Keines der von dir aufgezählten OS ist optimal, man muss nur das finden, das für seine Ansprüche am besten passt. Und was sind die Ansprüche der breiten Masse? Internet, Video & Fotos betrachten, Zeug tippen, gut aussehen, einfach zu bedienen. Vielleicht noch zocken, wenn man an die jüngere Generation denkt. Und für den Ottonormaluser reicht da eben das, was Microsoft von Zeit zu Zeit auf den Markt lässt, vollkommen aus. Man braucht sich nicht einarbeiten, hat für jeden Klick nen Assistenten, und man hat erstmal alles zur Verfügung (wenn auch auf nicht professionellem Niveau – Stichwort Works, Paint usw.). Aber: Man kann damit scho mal arbeiten.
Wer dann mehr machen will, muss sich ohnehin mit der Materie beschäftigen. Dann hat man die Wahl, wie man lieber arbeiten möchte, ob ich lieber die Adobe DPT-Suite nutze oder mir per Hand LaTeX-Files schreibe. Und einiges läuft eben nur unter Windows, weil die Entwickler eben für ihre Arbeit Geld haben möchten, das aber mit dem GNU/GPL-System nicht so einfach geht.
„Windows ist nicht so sicher wie Linux“ liest man auch oft. Stimmt. Nur erklär mal einem DAU, was bitte Benutzerrechte sind. Vista (und wahrscheinlich auch Win7) hat mit den Berechtigungen einige Schritte vorwärts gemacht – nun gehen den Usern die Abfragen aufn Sack. Sicherheit, Einfachheit und Wahlfreiheit gehen einfach net so leicht unter einen Hut (Stichwort: Magisches Dreieck).
Achja und was Ressourcenfressen angeht: Wer Compiz Fusion (was ja inzwischen bei Ubuntu schon standardmäßig dabei ist) benutzt, heizt dem Rechner auch ganz schön ein. Da ist mit Vista nicht viel um.
(Ich selber nutze schon seit einigen Jahren Linux als Desktopsystem, und kenne daher sowohl Stärken als auch Schwächen. Ich weiß aber auch, dass nicht jedem zuzumuten ist, sich komplett in ein Betriebssystem und dessen Administration einzuarbeiten; unter Windows ist das nicht nötig)

Achja, bei dieser „ewigen Diskussion, ob Windows oder Linux besser ist“: Ich hätte hier noch weitere beliebte Themen: Was ist besser:
• Gnome oder KDE
• vi oder emacs
:D Nix für ungut, aber es soll hier ja kein Kleinkrieg ausbrechen ;-)

10) Admin Dustin Steiner schrieb am 11.1.2009 um 23:37 Uhr:

@DJH: Compiz ist nicht annähernd so ressourcenfressend wie Vista - glaub mir, ich habe (oder hätte) einen Stand-PC der schon seit vielen Jahren ausgemistet gehört und trotzdem läuft Compiz und daneben noch die normale Arbeit.
Bei Vista bin ich mir nicht so sicher - das würde wohl die Hardware ncihtmal unterstützen *gg*

Und: Weder Gnome noch KDE sind gut...dank KDE4 kann man KDE vergessen und Gnome ist einfach nur scheiße :P

11) BPhoenix schrieb am 13.1.2009 um 15:41 Uhr:

Naja zu Gnome <=> KDE, KDE3 war ganz nett konnte man so hinrichten wie Gnome und lief stabiler (meiner Erfahrung nach) + ein paar nette Funktionen, KDE 4 ist einfach nur der allerletzte Rotz (lahmarschig, ressourcenfressend, instabil, weniger Freiheiten in vernünftiger Gestaltung dafür aber haufenweise Schnickschnack den man nicht braucht, usw.), ist der Grund wieso ich wieder auf Gnome umgestiegen bin, damit will ich sagen, dass es eben auch andere Meinungen gibt, gut das reicht mal mit dem Thema.

Stimme da DJH größtenteils eigentlich mit über ein.
Deswegen habe ich sowohl Linux als auch Windows, da Microsoft im Multimediabereich besser ist als Linux, gerade wenn es um Codecs, Spiele, vernünftige Treiber für alle Funktionen der Hardware usw. geht und Linux ist eben wenn man es richtig einrichtet genial zum arbeiten (außer vielleicht für Designer die mit Gimp nix anfangen können).
Fürs Internet surfen sind meiner Ansicht beide gleich gut da für beide der FireFox verfügbar ist und alle Plugins die ich fürs surfen brauche (haben will) auf beiden Systemen laufen.

Compiz ist tatsächlich flotter als Aero bietet dabei auch mehr Funktionen ist aber meiner Erfahrung nach auch instabiler (ich nutze es nicht gerade wegen dem letzten). Dass Aero so langsam ist hat was mit der verwendeten Technik zu tun jedoch weis ich nicht mehr was genau der Grund dafür ist (kannst dich ja mal darüber informieren) und außerdem ist Aero mit unter der Haupt Ressourcenverschwender unter Vista aber auch abstellbar finde es jedoch blöd, dass man dann nicht wenigstens die XP Oberfläche zurückerhält (oder gibt es da was?)!

Ach und zum Thema auch jeder normale User...
Tja aber nicht jeder normale User hat unter Linux ein stabiles oder gar richtig funktionierendes System mangels Treiber oder Kenntnisse über die Administration, da fahren die meisten mit einem etwas langsameren (bei heutigen Rechnern im Normalfall kaum wahrnehmbar) besser als mit einem System das sie überhaupt nicht zum laufen bekommen, zumindest nicht selber!

Und Marko eine Firewall ist in den meisten (nicht allen) Fällen nutzlos, ich könnte nun ganze Seiten darüber schreiben lass es aber mal, kannst ja ein bisschen über das Thema googeln. Und nur weil du einen Virenkiller drauf hast heisst das noch lange nicht dass dein System sicher ist und du damit machen kannst was du willst denn das ist der meist begangene Fehler überhaupt denn wichtiger als ein Virenkiller ist die richtige Nutzung des Systems und kein leichtsinniges Verhalten (zu dem genau diese Software oft führt). Wenn man das begriffen hat kann aber ein Virenkiller dennoch eine gute Ergänzung sein, eine Ergänzung kein all umfassender Schutz!

Linux ist vor allem durch seine strikte Rechteverteilung so sicher welche konsequent durchgezogen wird und genau das war bis zu Vista so in den meisten Fällen eben nicht möglich (vieles lief nur mit Adminrechten und 99% der User waren auch immer mit Adminrechten drin), das hat sich bei Vista geändert man kann hier nun auch als normaler User arbeiten. Man kann, wenn man es nicht macht bringt selbst die beste Rechteverteilung nichts mehr!

Außerdem hat Linux dennoch ein paar Probleme, denn der normale User kann sich sehr wohl mit Schadsoftware infizieren, die dann die Daten nach aussen schickt, sie löscht, verändert oder sonst was macht, der Unterschied ist nur, dass das System (im Normalfall) selbst davon nicht betroffen ist, für Einzeluserrechner macht dies hier aber nahezu keinen Unterschied, denn im Endeffekt ist das wichtigste nämlich die Daten in beiden Fällen futsch, weitergeleitet oder sonst was! Ein System neu aufsetzen ist da eher das geringste Übel, außer man weis nicht wie man Daten backupt und so dies dem anderen gleich kommen würde. Bei Mehrbenutzersystemen sind so aber andere Benutzer nicht davon betroffen, wenn einer Mist baut, gerade in Netzwerken.

Gegen Man in the Middle Attacken sind beide Systeme zum Beispiel gleich machtlos, sofern man nicht nur ausschliesslich Verschlüsselten Verkehr nutzt!

12) Admin Dustin Steiner schrieb am 14.1.2009 um 14:08 Uhr:

@BPhoenix Wobei Gnome auch nicht mehr wirklich gut ist, finde ich. Wenn ich an vergangene Zeit denke, dann ist mir aufgefallen, dass Gnome wirklich etwas schneller drauf war als KDE - klar. Kade hat immer auch auf schönes Design geachtet und Gnome war (und ist) immer hässlich gewesen und hat nie so tolles Schnickschnack gehabt.
Aber wenn ich meinen PC jetzt mit Gnome oder KDE4 starte, merke ich keinen Unterschied mehr...

13) BPhoenix schrieb am 14.1.2009 um 15:14 Uhr:

KDE3 und Gnome gebe ich dir recht da hält sich die Wage. KDE4 ist aber richtig lahmarschig (zumindest auf meinem Notebook).

Und zum Design bis auf das Thema (also die Farben oder rundere Ecken oder so) ist es bei Gnome besser (meiner Meinung). Konnte mich mit KDE 3 erst anfreunden nach dem ich rausgefunden habe wie ich es so umstylen konnte, dass es (bis aufs Thema) genauso aussah wie Gnome. Zum Beispiel als richtig hässlich empfand ich schon immer diese fette unhandliche KDE Taskleiste (da grausts einen ja richtig).

14) Admin Dustin Steiner schrieb am 14.1.2009 um 16:39 Uhr:

Stimmt, der große Stil am Beginn von KDE ist hässlich - das das hat ja Accessibility-Gründe.

Und ich finde Gnome hat einfach ein schrecklich eckiges und großes Design und ich konnte bisher kein Design finden, dass die Buttons oder Listen nicht mind. halb so groß wie der Bildschirm ist, darstellen (übertrieben *gg*).

Was mich an Gnome und KDE stört: diese Rivalität....
Wie Mächtig wäre Linux, wenn sich Distris zusammenschließen würden und man unter dem Banner des Friedens (*gg*) eine gemeinsame Desktopoberfläche machen würde...aber das scheinen die Linuxer leider nicht wirklich zu kapieren - sondern sie spalten sich lieber immer mehr auf :'(

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