IBM beteiligt sich am OpenOffice.org Projekt IBM will sich laut eigenen Aussagen langfristig an der Entwicklung des OpenSource-Projektes OpenOffice.org beteiligen und dies mit eigenen Produkten unterstützen. Zunächst steuert IBM vorerst nur Programmcode bei, welcher bei Arbeiten an deren Lotus Notes entstanden ist und sich vor allem auf die Funktionen zur Barrierefreiheit bezieht. Das Projekt wurde im Jahre 2000 von Sun Microsystems gegründet und wird heutzutage allgemein als das wichtigste Open-Source-Projekt weltweit angesehen. Seither haben rund 100 Millionen Nutzer das Programm heruntergeladen, tausende bringen sich selbst aktiv und freiwillig in die OpenOffice.org-Gemeinschaft ein, welche mittlerweile große Unterstützung von einer Vielzahl von Firmen (z.B. Sponsoring) erhält. In den sieben Jahren, seitdem Sun das Projekt gegründet hat, hat OpenOffice.org den Bedarf nach offenen und freien Produktivitätslösungen entfacht und erfüllt. Open Source Software und das ODF (OpenDocument-Format) haben eine enorme Wirkung auf die gesamte Welt. Zahlreiche Gemeinschaften und Organisationen arbeiten Hand in Hand, um diese Bewegung zu unterstützen; Regierungen, Firmen und Schulen standardisieren ihre Software. Wir freuen uns darauf, mit IBM und den anderen Mitgliedern der OpenOffice.org-Gemeinschaft daran zu arbeiten, dass diese Bewegung fortdauert. Wir laden jeden ein, Mitglied unserer Gemeinschaft zu werden und die Zukunft mitzugestalten, jetzt da OpenOffice.org und ODF weltweit von Tag zu Tag beliebter werden
Rich Green (Sun Microsystems Software Executive Vice President)
IBM ist hocherfreut, ein Teil der OpenOffice.org-Gemeinschaft zu werden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass IBMs Technologie- und Entwicklungsbeitrag einen greifbaren Gewinn für die OpenOffice.org-Gemeinschaft und für die Benutzer von OpenOffice.org-Technologien weltweit bringen wird. Wir sind insbesondere erfreut, mit der Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um die Innovationskraft im Office-Bereich zu steigern. Wir sind überzeugt davon, dass es uns diese Zusammenarbeit in Zukunft noch stärker ermöglichen wird, Innovationen für die Kunden von IBM-Produkten und -Services zu liefern. Wir sind zudem der festen Überzeugung, dass diese Zusammenarbeit zu einer noch größeren Vielfalt ODF-kompatibler Applikationen (ISO 26300) führen wird, sowie zu neuen Lösungen, die auf der OpenOffice.org-Technologie aufbauen.
Mike Rhodin (IBM Lotus Division General Manager)
Das sind wunderbare Neuigkeiten für die Millionen Nutzer von OpenOffice.org sowie für tausende von Projektmitgliedern. Wir begrüßen IBMs Beitrag, sich an der Weiterentwicklung von OpenOffice.org zu beteiligen. Genauso wichtig ist auch IBMs künftiges Engagement, neue Entwicklungen auf den Weg zu bringen, die die OpenOffice.org-Technologie mitsamt des ISO-ODF-Standards unterstützen. ODF ist eine einmalige Gelegenheit für die gesamte IT-Branche, sich auf einen Standard zu einigen und den Nutzern dadurch langanhaltende Vorteile zu bieten.
John McCreesh (OpenOffice.org Marketing Project Leader)
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