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Feuergefahr bei Notebook-Akkus![]() ReTweet! ![]() Der weltweit größte PC-Hersteller hat den Notstand ausgerufen und ruft nun ca. 4,1 Millionen Notebook-Akkus wegen Überhitzung und Feuergefahr zurück. Dies ist die größte Rückruf-Aktion für elektronische Produkte überhaupt. Dell teilte mit, dass die Akkus kostenlos ersetzt werden. Jedoch sollten die Anwender der betroffenen Notebook-Benutzer bereits jetzt die Akkus aus den Notebooks entfernen und über den Netzstecker weiter arbeiten. Über die Homepage dellbatteryprogram.com stellt Dell Informationen in acht Sprachen bereit, wie man vorgehen sollte. Der Konzern wird ebenfalls versuchen die Kunden per Post, E-Mail und sogar per Anruf darauf aufmerksam zu machen. Betroffen sind die Modellreihen Dell Latitude, Inspiron, Precision und XPS. Die betroffenen Laptops wurden im Zeitraum vom 1. April 2004 bis 18. Juli 2006 verkauft. Kunden die die Akkus separat erworben haben, finden auf der Homepage ein Umtausch-Bestellformular. Die Zellen der Lithium-Ionen-Akkus wurden von Sony entwickelt. Daraufhin reagierte Sonys-Sprecher und versicherte, dass das Unternehmen sich an den Kosten der Rückrufaktion beteiligen werde. Dies ist bereits Dells dritte Rückrufaktion in fünf Jahren. Wie teuer diese Aktion für Dell wird, wurde nicht weiter erläutert. Jedoch rechnen die Analysten mit ca. 400 Millionen US-Dollar. Allein 2,7 Millionen der betroffenen Akkus wurden in den USA verkauft. 1,4 Millionen Akkus gingen dabei ins Ausland. Nach dieser Aktion fielen die Dell-Aktien erheblich. |