Tage nun kürzer wegen Erdbeben in Chile

Die Welt   Admin Xeco    02.3.2010, 13:21 Uhr  

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Das Erdbeben am 27. Februar in Chile mit einer Stärke von 8,8 soll die Tage verkürzt haben.

Durch Veränderung der Erdrotation sollen die Tage nun 1,26 Mikrosekunden kürzer sein, als vor dem Erdbeben. Auch die Erdachse soll sich um rund 8 Zentimeter verschoben haben.

Beim Erdbeben bei Sumatra 2004 soll sich die Erdachse um etwa 7 Zentimeter verschoben haben.

Quellen und weitere Informationen:
dnews.de
nasa.gov

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Admin Funatiker schrieb am 02.3.2010 um 15:19 Uhr:

In 188 Millionen Jahren werden dadurch realer Tag und Kalendertag um genau einen Tag voneinander abweichen. Wir werden alle störben!!1!

2) parn schrieb am 02.3.2010 um 17:09 Uhr:

bedeutet das jetzt, dass ich pro tag weniger arbeiten muss oder wird mir die zeit vom schlaf abgezogen?

3) Admin Funatiker schrieb am 02.3.2010 um 17:22 Uhr:

Natürlich wird dir die Zeit vom Schlaf abgezogen. Wir sind schwarz-gelb regiert. Was erwartest du?!

4) DJH schrieb am 02.3.2010 um 20:23 Uhr:

Naaaain!! Durch die verlangsamte Rotation altern wir schneller!! :D

Insofern interessant, da ich bisher davon ausgegangen bin, dass es der Erde als Inertialsystem eigentlich recht wurscht sein müsste, was auf ihr passiert. An den „Eierkoeffizienten“ durch ungleich verteilte Masse hab ich gar net gedacht…

Und @NASA & Co: Viel Spaß beim Stellen eurer Atomuhren XD

5) Admin Torben Fritsche schrieb am 16.4.2010 um 20:56 Uhr:

Solange sich nicht das Raum-Zeit-Gefüge verzerrt, altern wir keineswegs schneller. Die Tage sich einfach schlichtweg kürzer. Punkt, aus, bumm :D

Wir haben also relativ mehr Tage zu leben - aber Tage waren als Wahrnehmung schon immer relativ. Nur wenn man für einen Tag wirklich 24 Stunden rechnet, dann ist ein Tag absolut. Und danach haben wir gleich lang zu leben.

Aber wenn man mal überlegt, dann sind 8 Zentimeter schon heftig. Aber einerseits hat die Erde schon tausende von heftigeren Erdstößen erlebt und ist daran nicht zugrunde gegangen. Andererseits ist für uns sowieso alles relativ. Würde sich das gesamte Universum verkleinern, dann würden dies auch unsere Maßbänder und die Umwelt um uns herum tun und wir würden nichts davon mitbekommen. Genauso ist es mit der Verschiebung der Erdachse. Da wir das Universum nicht als Vergleichspunkt haben (zumindest nicht wir normale Menschen), hat sich für uns nichts verschoben.