stelv. Fraktionsvorsitzender der Metzinger SPD empfiehlt Piratenpartei

Die Welt   Admin Funatiker    22.9.2009, 18:03 Uhr  

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Aufgrund starker Abneigungen gegen Teile der Bundespolitk der SPD rief Steffen Uebele in einem offenen Brief an die SPD dazu auf mit der Zweitstimme die Piratenpartei zu wählen. Der stelv. Fraktionsvorsitzender der Metzinger SPD kündigte außerdem einen Eintritt in die Piratenpartei an. Da er sich noch immer als Sozialdemokrat verstehe, werde er jedoch nicht die SPD verlassen sondern ihre Entscheidung über seinen Verbleib in der Partei abwarten.

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1) KollegeJansen schrieb am 22.9.2009 um 20:06 Uhr:

SPD lasst ihn drinnen ;) Die Piraten sind ja nichts böses :P

2) DJH schrieb am 22.9.2009 um 20:45 Uhr:

Mutig!

3) derdeagle schrieb am 22.9.2009 um 20:55 Uhr:

@DJH
erm JOA! Auf jeden Fall!

Aber ich denke, dass dadurch die Piraten ein wenig mehr Stimmen bekommen =) Aber das mit den Überhangmandaten muss ich mir nochmal anschauen ... so ganz verstanden habe ich es noch nicht. Zu viele in der Schule haben Stuss geredet.

4) Admin skoch schrieb am 22.9.2009 um 21:05 Uhr:

@derdeagle: Es ist ganz einfach.

Erststimme => Direktkandidat (Mehrheitswahlrecht)
Zweitstimme => Partei (Verhältniswahlrecht)

Bei der Erststimme kann nur eine Person pro Wahlkreis gewinnen. Bei der Zweitstimme erhält eine Partei einen gewissen Prozentsatz, welcher über die Anzahl der erreichten Sitze entscheidet. Wenn eine Partei (z.B. CDU) nun mehr Direktkandidaten erreichen kann (z.B. 50) als sie per Zweitstimme eigentlich Sitze erhalten würde (z.B. 40), dann kommen alle Direktkandidaten ins Parlament. Es enstehen bei unserem fiktiven Beispiel also 10 Überhangsmandate.

Die Zahlen sind nur erfunden, passen aber bestimmt auf irgendein Bundesland.

Wichtig dabei ist auch - wie eben angedeutet -, dass jedes Bundesland meines Wissens unabhängig gerechnet wird. Wenn eine Partei in Niedersachsen zehn Überhangmandate erreicht, dann werden in Bayern trotzdem keine Listenplätze abgezogen.