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Apple-Fans heiraten im Apple-Store

21.2.2010    5 Kommentare ReTweet!
Apple

Es gibt schon verrückte Leute. Und ich nehme an, dass mir bei dieser Meldung viele zustimmen werden.

Ein amerikanisches Ehepaar soll sich nämlich in einem Apple-Store kennengelernt und dort dann geheiratet haben.

Der Priester soll dabei nach Steve-Jobs-Art einen schwarzen Rollkragenpullover getragen haben. Ihren Text haben die beiden dabei von iPhones abgelesen und als Ring-Kissen wurde ein iPod der ersten Generation verwendet.

Naja, wenn’s Spaß macht….

Auch Dänemark setzt auf OpenSource

31.1.2010    3 Kommentare ReTweet!

In Dänemark hat sich das Parlament nach langen Debatten dafür entschieden, dass von nun behördliche Dokumente im offenen Format ODF gespeichert werden sollen. Dies wird zum einen damit begründet, dass dadurch Millionen Kronen an Kosten gespart werden können. Viel wichtiger allerdings ist die Aussage Per Clausens von der dänischen Linken (Enhedslisten), man wolle die „aktuellen Patent-Attitüden ablegen“. Open Source sieht er dabei auch als den „Weg nach vorn“.

Während immer mehr Länder, wie z.B. auch Malaysia, sich für Open Source aussprechen und offene Formate in Behörden einsetzen wollen, beharrt Deutschland weiterhin auf prorietären Produkten. Es besteht damit die Gefahr, dass Deutschland einmal mehr die Zeichen der Zeit übersieht und damit ins Hintertreffen im globalen Wettbewerb gerät. Während andere Staaten bei der Verarbeitung von Dokumenten Kosten sparen und damit andere Bereiche fördern können, hat Deutschland immer noch hohe Ausgaben in diesem Bereich.

Mögliche Reform der Rundfunkgebühren bis 2013

07.12.2009    5 Kommentare ReTweet!

Die Bundesländer beraten zur Zeit wohl über eine Neuregelung der Rundfunkgebühr, die von der GEZ eingezogen werden.

Nach dem Modell der Haushaltsabgabe soll zukünftig jeder Haushalt Gebühren zahlen müssen, unabhängig davon, ob überhaupt ein Empfangsgerät vorhanden ist.

Nach einer zweiten diskutierten Änderung würde die verminderte Abgabe von etwa 5 € (wenn nur ein internetfähiger PC oder ein Radio, aber kein Fernseher vorhanden ist) abgeschafft und alle würden zu Vollzahlern werden.

Außerdem sei geplant, die Beweislast umzukehren. Das heißt, dass der Zahler nachweisen müsste, dass keine entsprechenden Geräte vorhanden sind.

Blutspende trotz Impfung möglich

27.11.2009    4 Kommentare ReTweet!

Die Impfung zur Schweinegrippe ist zur Zeit in aller Munde. Jedoch sind einige Halbwahrheiten und Unwahrheiten zur Schweinegrippeimpfung unterwegs. Eine der Unwahrheiten zur Grippeschutzimpfung ist die Behauptung, man könne nach einer solchen für eine gewisse Zeit nicht mehr an einer Blutspende teilnehmen. Die DRK-Blutspendedienste betonen in einer Mitteilung vom 24.11.2009 jedoch, dass bei der Impfung lediglich gereinigte Influenza-Virus-Antigene verwendet werden, weswegen die Blutspende auch unmittelbar nach der Impfung möglich ist.

Weiter Informationen zur Schweinegrippeschutzimpfung stellt stern.de bereit. So erfahren die Leser beispielsweise, dass der Impfstoff durch einen Wirkverstärker ergänzt wird, wodurch zwar mehr Impfspritzen hergestellt werden können, jedoch die Gefahr stark schmerzender Einstichstellen erhöht wird. Weitere Nebenwirkungen sind Kopf- Gelenk- und Muskelschmerzen sowie starkes Schwitzen.

Piratenpartei erhält Politikaward

26.11.2009    1 Kommentar ReTweet!
Piratenpartei

Üblicherweise dürften IT-Kenner sich weniger mit dem Politikaward beschäftigen, doch dieses Jahr kann sich dies ändern. Obwohl keine Nominierung vorhanden war, hat die Piratenpartei dieses Jahr einen Politikaward in der Kategorie Kampagnen von politischen Institutionen erhalten. Die Jury war einstimmig der Meinung, dass die PIRATEN für ihr politisches Engagement einen Preis erhalten sollten.

Der Politikaward beschreibt sich selbst wie folgt:

"[...] der Politikaward [...] - die renommierteste Auszeichnung für Arbeiten aus dem Bereich der politischen Kommunikation. Er prämiert sowohl Politiker als auch Profis der Kommunikationsbranche für ihre Leistungen in Wahlkämpfen und für politische Kampagnen."
politikaward.de

Entwicklung der Piratenpartei

Die Piratenpartei hat sich im Jahre 2006 als Antwort auf die schwedische Vorlage (Piratpartiet) gegründet. Die Mitgliederzahl und auch das mediale und öffentliche Interesse blieben allerdings lange Zeit aus. Erst mit zunehmenden Forderungen nach staatlicher Überwachung wuchs das Interesse an der Partei, da diese sich nun auch einbringen konnte.

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EFF startet Plattform für Copyright-Vergleich

15.11.2009    0 Kommentare ReTweet!

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Plattform zum Vergleich von Urheberrechtsgesetzen in unterschiedlichen Ländern gestartet. Dabei arbeitet die Organisation u.a. mit Wissenschaftlern und Universitäten zusammen, um die Entwicklung von Copyright-Gesetzen weltweit zu analysieren und zu bewerten.

Die EFF weist darauf hin, dass verschiedene Länder immer Ideen aus anderen Länder übernähmen. Deshalb werde eine Plattform benötigt, welche ein Auge auf die Entwicklung in allen Ländern werfe. Es soll dabei frühzeitig auf sowohl positive als auch negative Entwicklungen hingewiesen werden, um diese möglicherweise noch vor Verabschiedung eines Gesetzes stoppen zu können.

In der Ankündigung wird außerdem noch aufgezeigt, dass die USA wahrscheinlich das längste Gesetz mit ca. 130.000 Wörtern besitze, während es in Afghanistan bisher keines gibt. Die USA wollen Afghanistan allerdings dabei helfen, ein solches aufzubauen:

"To the best of our knowledge, Afghanistan currently has no copyright law, although in October 2007, the US Department of Commerce and the Ministry of Commerce and Industry agreed to establish a forum whose work would include establishing intellectual property rights protection and enforcement in the country."

64 Pfund und ein Zertifikat zum Schutz von Kindern

12.10.2009    4 Kommentare ReTweet!

Geht es nach der britischen Regierung, so soll sich in Zukunft jeder der dort ansässigen Bürger, bevor er sich regelmäßig um Kinder kümmern oder mit ihnen in Kontakt treten darf, ein Zertifikat darüber aushändigen lassen, dass er weder vorbestraft noch pädophil ist. Dies berichtet tagesschau.de und zitiert dabei den britischen Erziehungsminister Ed Balls:

"Wenn ein Erwachsener als freiwilliger Helfer bei einem Pfadfinderlager übers Wochenende dabei ist, dann wollen die Eltern sicher sein, dass dieser Mensch Kindern noch nie etwas getan hat. Wenn Eltern anderer Eltern Kinder zum Fußball mitnehmen, dann ist das okay. Aber wenn ein Elternteil sagt, ich übernehme den Transport regelmäßig, dann ist es wichtig für Eltern zu wissen, dass dieser Erwachsene nie verurteilt worden ist."
Ed Balls

Man sieht an diesem Zitat deutlich, wie weit die staatliche Kontrolle reichen soll: Es werden selbst Eltern eingeschlossen, die einen Fahrservice für andere Kinder engagieren, um gemeinsam am Vereinsleben partizipieren zu können. Regelmäßiger Kontakt mit Kindern ist dabei laut tagesschau.de als öfter „als einmal im Monat oder drei Tage hintereinander oder [als] eine Veranstaltung mit Übernachtung” definiert.

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Die Gesundheitskarte kommt

30.9.2009    4 Kommentare ReTweet!

Laut einem Bericht der FAZ sollen an diesem Donnerstag die ersten elektronischen Gesundheitskarten verteilt werden. Bisher können die Karten noch nicht mehr als bisherige Krankenkassenkarten, allerdings ist ein Passfoto aufgedruckt.

Die Gesundheitskarten stehen jedoch vor allem bei Datenschützern stark in der Kritik, da die Patientendaten in Zukunft auf einem zentralen Rechner gespeichert werden sollen. Damit wären Datenskandale vorprogrammiert und die ärztliche Schweigepflicht gefährdet. Ärzte beklagen außerdem, dass sie durch die notwendige Internetverbindung - da die Daten erst vom Server geladen werden müssen - weniger Zeit für die Behandlung selbst zur Verfügung hätten.

Die Piratenpartei, die sich u.a. für Datenschutz und gegen den gläsernen Bürger einsetzt, sieht die Gesundheitskarte kritisch und hat eine Arbeitsgruppe (AG) zur Aufklärung über die Thematik angelegt. Dabei kritisiert die AG nicht nur die Umsetzung der Gesundheitskarte, sondern auch die Erarbeitung des Konzepts:

"Statt der nötigen Transparenz lässt das Gesundheitsministerium eigens beauftragte Gutachten, die zu kritischen Ergebnissen kommen, nachbessern und verfolgt Kritiker mit juristischen Mitteln und falschen Behauptungen."

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