Köhler spricht sich gegen Killerspiele aus

Die Welt   Admin nox    23.3.2009, 15:23 Uhr  

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„Sagt uns nicht der gesunde Menschenverstand, dass ein Dauerkonsum solcher Produkte schadet?“. Das fragte Bundespräsident Horst Köhler in Bezug zu sogenannten Killerspielen am vergangenen Samstag auf der Trauerfeier zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden. Er fordert strengere Regeln bei gewaltverherrlichenden Spielen und Filmen. Er fordert, genauso wie die Angehörigen der Opfer, dass sich etwas ändert. „Und da ist nicht nur der Staat gefordert”, so Köhler. Es sei auch „eine Frage der Selbstachtung, welche Filme ich mir anschaue, welche Spiele ich spiele, welches Vorbild ich meinen Freunden, meinen Kindern und Mitmenschen gebe”

Angehörige der Opfer hatten in Briefen an diverse Politiker gefordert, Jugendlichen den Zugang zu Waffen zu erschweren sowie Killerspiele zu verbieten. Zudem möchte Berlins Innensenator eine Initiative für ein schärferes Waffenrecht einbringen. Diese soll dafür sorgen, dass es auf der Innenministerkonferenz zum Thema wird und nicht in Vergessenheit gerät, so eine Sprecherin. Zudem fordert er, dass Sportschützen maximal drei Gewehre besitzen dürften.

„Die freiwillige Selbstkontrolle der Spiele-Industrie funktioniert nicht richtig. Ich erwarte, dass die Bundesprüfstelle wesentlich schärfer hinschaut, was auf dem Markt ist”, sagte Bayerns Innenminister.
"Wir haben in dieser Gesellschaft miteinander Verantwortung, welche Bilder öffentlich werden und prägen, welchen Bildern unsere Kinder und Jugendlichen begegnen und welchen Erfahrungen“, sagte Landesbischof July.

Quellen und weitere Informationen:
westfaelische-nachrichten.de
focus.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) dj hoo schrieb am 03.4.2009 um 13:45 Uhr:

SCHEISS AUF DIE GESELLSCHAFT