Datenpanne an mitteldeutschen Hochschulen wirft Fragen auf

Die Welt   Admin Matthias Schleusener    25.9.2009, 15:41 Uhr  

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Wie die Mitteldeutsche Zeitung in seiner heutigen Ausgabe berichtet, soll es an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg zu einer schweren Datenpanne gekommen sein. Bereits seit sechs Jahren sollen dabei die Daten von ca. 13.000 Studenten abgerufen und gespeichert werden können.

Eine Pressemitteilung der Piratenpartei konkretisiert den Sachverhalt noch etwas genauer. Dabei sollen Daten wie Namen, Studiengang, E-Mail-Adresse und Telefonnummern der Studierenden frei verfügbar gewesen sein.
Der Datenschutzbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt will diesen Vorwürfen nun nachgehen.
Sollten sie der Wahrheit entsprechen, „ist das gravierend”, so der stellvertretende Leiter der Datenschutzstelle, Rudolf Michl.

Inzwischen äußerte sich bereits die Universität zu diesen Vorwürfen und wies diese zurück. Aus Sicht der Einrichtung sei es zu keiner offensichtlichen Datenschutzverletzung gekommen.

Nach Ansicht der Verantwortlichen der Universität betreffe der Sachverhalt nicht explizit die Magdeburger Universität, sondern alle Hochschulen, die IT-Dienste für ihre Studenten anbieten. Jedoch denkt die Hochschule bereits über eine Überarbeitung des Computersystems nach.

Bereits im vergangenen Jahr gab es an der Hochschule bereits eine Datenpanne, bei der ca. 45.000 Datensätze von Studierenden ins Internet gelangten.

Quelle: mz-web.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Mann o mann schrieb am 28.9.2009 um 08:39 Uhr:

Sprachlich schmerzt bereits der erste Satz so, dass man nicht weiterlesen möchte.

2) BPhoenix schrieb am 28.9.2009 um 12:24 Uhr:

In wie fern?

3) Admin Matthias Schleusener schrieb am 29.9.2009 um 15:31 Uhr:

Das weiß er wohl selber nicht...

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