nexem. » Die WeltWir dürfen ein verlängertes Silvester feiern![]() Dieses Jahr können wir Silvester genau um eine Sekunde länger feiern. Nach drei Jahren ohne die Schaltsekunde muss die Zeit der Atomuhren nun wieder an die der Erde angepasst werden: Um 0:59:59 lassen sich die Funkuhren eine Sekunde länger Zeit und springen erst dann auf 1:00:00. Verordnet wurde die zusätzliche Sekunde der koordinierten Weltzeit durch den Internationale Erd-Rotations-Service (IERS) in Paris, denn die Erde hinkt der Zeit hinterher. Die Atomuhren laufen zwar äußerst genau, berücksichtigen jedoch nicht Unregelmäßigkeiten der Erde. So schwankt die Erde permanent und wird in ihrer Drehbewegung zunehmend langsamer. Der Einfluss des Mondes und die damit zusammen hängenden Gezeiten wirken wie eine Bremse auf den Umlauf der Erde. Russe kauft Markenrechte des Augenzwinkernden SmileyEin russischer Geschäftsmann hat die internationalen Markenrechte des augenzwinkernden Smileys (Semikolon, Bindestrich, Klammer zu) aufgekauft, und verlangt nun von jedem Unternehmer, der diese Tastenkombination nutzt, Lizenzgebühren. Privatpersonen sollen von diesen Lizenzgebühren verschont bleiben. Der Smiley wird international unter anderem in Emails, Instant Messenger, Onlineforen, Chat Rooms und SMS Nachrichten verwendet. Allerdings sollen die Lizenzrechte nicht nur bei dem augenzwinkernden Smiley greifen. Ähnliche Emoticons wie ein normaler Smiley (Doppelpunkt, Bindestrich, Klammer zu) seien kaum von seinem zu unterscheiden, und würden deshalb auch unter diese Lizenz fallen. Update: heise online zufolge ist die Meldung nur eine Ente gewesen. Die Firma habe lediglich ein Logo unter Markenschutz stellen lassen, welches einen zwinkernden Smiley enthalte. Londoner kauft Diamant für 18,7 Millionen EuroDer berühmteste Edelstein der Welt wurde jetzt seit 80 Jahren erstmalig verkauft. Der Londoner Juwelenhändler Laurence Graff ersteigerte den „Blaue Wittelsbacher” aus dem Hause Wittelsbach für satte 18,7 Millionen Euro, was doppelt so viel wie der Schätzpreis ist. Der 35,56-karätiger naturblauer Edelstein kommt gehörte einst dem König von Spanien Philipp IV., der ihn 1664 als Mitgift für seine Tochter auswählte. In das Haus Wittelsbach kam der Diamant in Jahr 1722. Passagiere der "MS Columbus" müssen kurz von BordDie Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „MS Columbus” müssen kurz ihre Kreuzfahrt unterbrechen und bei Jemen von Bord gehen. Dies geschieht jedoch nicht ohne Grund: Die Reederei findet die Fahrt mit den Gästen durch den Golf von Aden zu gefährlich. Dort wurden in den letzten Wochen und Monaten schon viele Schiffe von Piraten überfallen. Bereits letzten Freitag hatte Hapag-Lloyd-Kreuzfahrten erklärt, keine Passagiere durch den Golf von Aden zu befördern, solange die Lage dort unverändert bleibt. Bei Jemen verließen heute die Urlauber und einen Großteil der Besatzung das Schiff und flogen nach Dubai. Die „MS Columbus” fährt währenddessen nur mit minimaler Besatzung durch das gefährliche Gebiet. Nach einem Besuch in einem 5-Sterne-Hotel sollen die Passagiere und Crewmitglieder dann mit einem gecharterten Flugzeug in den Oman fliegen, wo sie dann wieder an Board gehen können. Andere Reedereien mieden den Seeweg allerdings nicht. Beispielsweise fuhr die „MS Deutschland” durch das kritische Gebiet, jedoch 400 Seemeilen an der Küste entlang. Zudem hielt das Brückenwachteam Kontakt zu den dort stationierten Marineverbänden. Deutscher Krebsforscher wird mit Nobelpreis geehrtDer Mediziner vom deutschen Krebs-Forschungszentrum Harald zur Hausen wird mit einem Nobelpreis für Medizin geehrt. Er nimmt den Preis heute entgegen, teilt ihn aber mit den beiden französischen Entdeckern des Aidsvirus, Luc Montagnier und Françoise Barré-Sinoussi. Schon am 6. Oktober diese Jahres wurde ihm der Preis zuerkannt, der wie alle Nobelpreise mit rund 950.000 Euro dotiert ist. Er hatte den Zusammenhang von Virus und Gebärmutterhalskrebs entdeckt. Nach seinen Forschungen können bestimmte Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen. Durch diesen Fund gab er den Weg für eine Impfung frei. Volkszählungen für 2011 beschlossen![]() Das Kabinett hat heute eine Volkszählung für das Jahr 2011 beschlossen. Somit nimmt Deutschland an der EU-weiten Zensusrunde teil, nachdem Schweden und Deutschland 2001 die einzigen Staaten der Europäischen Union waren, die nicht an der Zensusrunde teilnahmen. Anders als in den 80er-Jahren soll diesmal keine traditionelle Volkszählung durchgeführt, für die alle Einwohner befragt werden, sondern ein registergestütztes Verfahren angewandt werden, das auf Verwaltungsregister, vor allem die der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit, zurückgreift. Ergänzend zur Auswertung von Registern werden etwa 2,5 bis 3,5 Millionen Haushalte stichprobenartig befragt. Dies entspricht circa sieben bis neuen Prozent der deutschen Bevölkerung. Außerdem sollen rund 17,5 Millionen Gebäude- und Wohneigentümer per Post angeschrieben werden. Die letzte Volkzählung hierzulande liegt schon 21 Jahre zurück und wurde im Jahre 1987 durchgeführt. Die ursprünglich für 1991 geplanten Volkszählungen nach der Wiedervereinigung von Deutschland, durch die rund 16 Millionen Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern hinzukamen, fanden aus Kostengründen, aber auch wegen Skepsis einiger Politiker und Zweifeln in der Bevölkerung, nie statt. Der Plan vom "Nacktscanner" vorerst auf Eis gelegt![]() Nachdem die von der Europäischen Union geplante Veordnung zur Einführung von sogenannten „Nacktscannern” an Flughäfen in Ländern der EU auf heftige Kritik gestoßen ist, sollen die Scanner nun vorerst nicht eingeführt werden. Man werde den Vorschlag überdenken, so EU-Kommissionssprecher Fabio Pirotta. Die Scanner, die den Körper mit Strahlung im Millimeterbereich durchleuchten, erkennen die verschiedenen Absorptionseigenschaften von Kleidung, metallischen Gegenständen oder Körpergewebe. Somit ist es möglich, Körperkonturen sichtbar zu machen und auch Gegenstände zu entdecken, die ein Metalldetektor nicht ausfindig machen kann. Kritiker jedoch bemängeln den zu starken Eingriff in die Intimsphäre, da durch die Geräte körperliche Details sichtbar werden. Zudem seien mögliche gesundheitliche Folgen noch nicht zweifelsfrei geklärt. Keine versteckten Kosten bei Online-Flugbuchen mehr![]() Ein neues, am kommenden Samstag in Kraft tretendes, EU-Gesetz soll Fluggesellschaften nun verpflichten, die Ticket-Preise inklusive zusätzlicher Steuern und Gebühren bei Onlinebuchungen eindeutig und rechtzeitig vor der Buchung anzugeben. Sämtliche Gebühren müssen außerdem einzeln aufgelistet werden und dürfen demnach nicht mehr im Kleingedruckten versteckt werden. Mit dieser Maßnahme soll irreführende Werbung mit Lockangeboten unterbunden werden.
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