Paramount Pictures will Filme kurz nach Kinovorführung im als Video-on-Demand anbieten

Multimedia    09.7.2015    0 Kommentare ReTweet!
Maxdome

Bislang waren Filme großer Filmstudios mindestens 90 Tage lang den Kinos vorbehalten. Paramount Pictures plant mit dieser Tradition zu brechen: Der Film „Scout’s Guide to the Zombie Apocalypse“ sowie der neue Teil der „Paranormal Activity“-Reihe sollen bereits zwei Wochen nach der Vorführung in Video-on-Demand Plattformen erscheinen.

Zwei Wochen nachdem weniger als 300 Kinos die US-Filme noch zeigen, werden diese dann auf Online-Plattformen verfügbar sein. Im Falle der „Paranormal Activities“-Reihe wurde diese Marke von 300 Kinos nach etwa fünf Wochen erreicht. Mit insgesamt sieben Wochen statt 90 Tagen Verzögerung würde sich so die Wartezeit nach Kinostart halbieren.

Die Großkino-Ketten AMC (USA) und Cineplex (Kanada) haben sich bereit erklärt, die Filme zu diesen Bedingungen zu zeigen. Die Ketten werden an den Einnahmen der Video-on-Demand-Vermarktung beteiligt.

Für kleinere Kinoketten sowie unabhängige Kinos könnte Paramounts Entscheidung zu einer ernstzunehmenden Bedrohung werden: Paramount bietet nach eigenen Angaben die genannten Bedingungen auch anderen Kinoketten an. Es ist jedoch nicht klar, ob die Umsatzbeteiligung auch einzelnen Kinos zu Verfügung steht und nach welchem Schlüssel die Einnahmen aufgeteilt werden.

Sofern das neue Modell erfolgreich ist, wird das Studio es auch auf größere Filme ausweiten. Wenn auch anderen Filmstudios dem Beispiel folgen, könnte dies die Sehgewohnheiten von Kinos auf Online-Angebote wie Netflix oder maxdome verschieben.

Hoch Annelie bringt beinahe Rekordtemperaturen nach Deutschland

Die Welt    05.7.2015    0 Kommentare ReTweet!

Das hätten die drei Kinder von Annelie Dehnert-Hilscher aus Kostanz nicht erwartet, als sie ihrer Mutter zum 90. Geburtstag die Benennung eines Hochdruckgebiets schenkten: Hoch Annelie beschert Deutschland einige Tage bei knapp unter 40°C. Schuld an der Hitzewelle ist auch das Tief Quintus, das Sahara-Luft nach Deutschland bringt. Nach knapp weniger als einer Woche wird kühle Luft aus dem Norden die Hitzewelle ablösen.

Mit bis zu 39,2°C wie im pfälzischen Bad Dürkheim bricht die Hitzewelle noch nicht die im August 2003 aufgestellte 40,2°C-Rekordmarke. Dennoch sorgten die bislang heißesten Tage des Jahres für Ausnahmezustände. Freibäder reagierten mit mehr Personal und längeren Öffnungszeiten. Auf Autobahnen zum Meer kam es zu bis zu 30 Kilometer langem Stau. Bei Heidelberg riss die Fahrbahndecke der A5. Tempolimits sollen die Autobahnen vor weiteren Schäden schützen.

Gerade bei Veranstaltungen im Freien verursacht die Hitze Notfälle: Bei einem Techno-Festival in Mainz kam zu 150 Einsätzen der Sanitäter. Fünf der Einsätze endeten im Krankenhaus. Bei einem Chorfestival in Trier wurden Kinder bewusstlos.

Eine große Gefahrenquelle stellen bei dieser Hitze geparkte Autos dar. Dies erkannte ein Familienvater, der die Autoscheibe einschlug, um sein vier Monate altes Kind aus dem Auto zu befreien. Weniger einsichtig zeigte sich ein 75jähriger Hundehalter, der seinen Hund im Auto vor einem Hockenheimer Supermarkt zurück ließ. Er reagierte erst nach mehreren Durchsagen im Supermarkt. Seinen Verstoß gegen den Tierschutz sah er nicht ein.

Vermutlich im Zusammenhang mit der Hitze steht auch der Tod eines 17jährigen, dessen Leiche am Freitag in einem Naturfreibad im Westerwald gefunden wurde. Die Kriminalpolizei geht von einem Badeunfall während des Freibadausfluges aus.

Die Explosion eines Sportbootes auf der Mosel ist vermutlich ebenso auf die Hitze zurückzuführen. Hierbei wurden drei Menschen verletzt.

Volksrepublik China verschärft Internetzensur

Internet    18.11.2014    1052 Kommentare ReTweet!
Wappen China

Seit etwa dem 12. November sind in der Volksrepublik China deutlich weniger große Webdienste erreichbar. Die Gemeinsamkeit der betroffenen Diensten ist die Verwendung des Content Delivery Networks von EdgeCast. Die Blockade funktioniert über verfälschte Antworten auf DNS-Anfragen.

Betroffen von der Blockade ist unter anderem der Dienst, der die Erweiterungen für Firefox bereitstellt. Bei einem Kurztest durch nexem. war die fragliche Seite jedoch inzwischen erreichbar. Die Website GreatFire.org beobachtet die Blockaden in China und vermutet, dass weite Teile der aktuellen Blockadewelle kein direktes Ziel waren, jedoch in Kauf genommen wurden, um mehr als kritisch eingestufte Angebote zu sperren.

Die PARTEI tauscht Gratisausgabe von BILD gegen Titanic

Die Welt    03.11.2014    1 Kommentar ReTweet!
Spam (E-Mail)

Am kommenden Samstag, den 8. November 2014, lässt der Axel Springer Verlag wieder allen Haushalten in Deutschland eine Ausgabe von „BILD“ zustellen. Die satirisch angehauchte Partei „Die PARTEI“ nimmt dies zum Anlass, kostenlose Ausgaben des Blattes gegen eine Ausgabe der Satirezeitschrift „Titanic“ zu tauschen.

Der Umtausch findet am Samstag in mehreren Städten in der Bundesrepublik statt. In der Quelle sind genaue Orte und Zeiten angegeben. Der Charakter der Veranstaltungen unterschiedet sich von Stadt zu Stadt: In Berlin gibt es neben der Ausgabe der Titanic auch Glühwein. Der Tausch ist außerdem in eine Veranstaltung namens „Mauerevent“ eingebettet, die nach Angaben der Veranstalter auch „Mauerpropaganda“ beinhaltet.

Dass gerade die Zeitschrift „Titanic“ verteilt wird, ist wenig überraschend: „Die PARTEI“ ist im Wesentlichen eine Idee der Redaktion des Satireblattes und bezeichnet dieses Wahlweise als Sponsor oder offizielles Sprachrohr der Partei.

Auch andere Organisationen hatten durch Aktionen Kritik an der Aktion von „BILD“ geübt: Eine Druckerei verschenkte in der Vergangenheit etwa „Bitte keine BILD einwerfen“-Aufkleber. Die Webseite BILDblog rief etwa auf der Zusendung schriftlich zu widersprechen

Vicco von Bülow (Loriot) ist gestorben

Die Welt    23.8.2011    0 Kommentare ReTweet!

Im Alter von 87 Jahren starb der Komiker Vicco von Bülow (Loriot) am Starnberger See an Altersschwäche, lässt der Diogenes Verlag (Zürich) mitteilen. Die Beerdigung des am 22. August 2011 verstorbenen Unterhalters wird im engsten Familienkreis abgehalten. Seine Schauspielkollegin Evelyn Hamann verstarb bereits 2007.

Vergleich: COMPUTER BILD-Abzock-Schutz und MyWOT

Internet    28.2.2011    0 Kommentare ReTweet!

Das sog. „Fachmagazin“ „Computerbild“ bietet eine Software namens „Abzock-Schutz“ an. Diese blendet bei als „gefährlich“ eingestuften Websites ein Stoppschild und einen Warntext an. Einen ähnlichen Dienst bietet seit 2006 das Portal MyWOT.com an. Auch hier gibt es eine Software, die durch eingeblendete Warnungen den Besuch gefährlicher Websites verhindern soll. Doch worin liegt der Unterschied?

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GMX und Web.de bieten kostenlose Handyflatrate an

Telekommunikation    22.11.2010    0 Kommentare ReTweet!
GMX

Unter dem Namen „FreePhone“ bieten GMX und Web.de einen neuen Mobilfunktarif an. Ohne Mindestumsatz und Grundgebühr können Nutzer der E-Mail-Dienste kostenlos mit den bislang 1,3 Millionen Mobilfunkkunden von 1&1 und anderen FreePhone-Nutzern telefonieren. Die dazu nötige SIM-Karte ist für 9,60 Euro erhältlich.

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Google zeigt Ergebnisse schon beim Tippen an

Internet    08.9.2010    70 Kommentare ReTweet!
Google

Seit 8. September 2010 zeigt die Googlesuche schon während des Tippens Ergebnisse an. Hierzu werden Vorhersagen gemacht, welchen Suchbegriff die Nutzer gerade tippen. Dieser vorhergesagte Suchbegriff ist dann hellgrau im Suchfeld zu lesen, während die zugehörige Ergebnisseite schon zu sehen. Laut Google sollen Nutzer so zwischen zwei und fünf Sekunden pro Suchanfrage früher fertig sein. Zu nutze macht man sich die Tatsache, dass Nutzer Inhalte viel schneller erfassen, als sie Begriffe tippen können. Die kontinuierlichen Rückmeldungen zum Eingegebenen sollen außerdem helfen, die Suchbegriffe präziser und zielgerichteter zu formulieren.

Außer in Deutschland und den USA ist dieser „Google Instant“ genannte Dienst in Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Russland verfügbar, sofern Google.com oder ein Google-Account verwendet wird. „Google Instant“ funktioniert ab Firefox 3, Chrome/Chromium 5, Internet Explorer 8 und Safari 5 (Mac). Der Dienst soll auf weitere Regionen und mobile Endgeräte ausgeweitet werden. Geplant ist außerdem eine Selbstabschaltung bei langsamen Internetverbindungen. Pornographische bzw. gewaltverherrlichende Suchbegriffe werden von „Google Instant“ ignoriert.

Der Internetkonzern machte zuvor durch rätselhafte Interaktive Logos auf der Startseite auf sich aufmerksam. Am 7. September bestand das Google-Logo aus farbigen Kreisen, die mit dem Mauszeiger aufgewirbelt werden konnten. Am Tag darauf wurde ein graues Logo angezeigt, das mit jedem weiteren Zeichen im Suchfeld einen weiteren farbigen Buchstaben erhielt. Ein Sprecher erläuterte, dass diese beiden „Doodle“ genannten Logos, die Schnelligkeit und Interaktivität verkörpert, die Nutzer von einer Suche erwarten.

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