Ist AVATAR ein Plagiat?

Multimedia    02.2.2010    8 Kommentare ReTweet!

Der in Russland als Kultautor gefeierte 76-Jährige Boris Strugatzki sieht in James Camerons Pocahontas-Remake „AVATAR – Aufbruch nach Pandora“ ein Plagiat seines Romans „Die Unruhe“. In diesem Roman besucht ein Wissenschaftler den Planeten Pandora und lebt dort mit hundeartigen Ureinwohner. In Camerons Film begegnet der Ex-Marine Jake Sully auf einem ebenfalls „Pandora“ genannten Mond den katzenartigen, humanoiden Ureinwohnern (Na’vi). Strugatzki sieht jedoch von einer Klage ab.

„AVATAR“ erzielte ein Einspielergebnis von zwei Milliarden US-Dollar und neun Oscar-Nominierungen. „Die Unruhe“ ist im dritten Band von Strugatzkis gesammelten Werken (ISBN 978-3453526853) erhältlich.

eBay-Verkauf für viele nur noch mit Paypal

Internet    01.2.2010    18 Kommentare ReTweet!
eBay

eBay dürfte in Zukunft viele Neukunden im Verkäufer-Sektor verlieren, denn es wird ab dem 25. Februar eine Regelung eingeführt, wonach Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten zwingend ein Paypal-Konto zur Bezahlung angeben müssen.

Dies wird damit begründet, dass Käufer somit mehr Sicherheit beim Kauf hätten. Warum die Benutzer dies nicht selbst entscheiden können, erklärt das Unternehmen in seiner Nachricht vom 1. Februar nicht. Wahrscheinlicher ist, dass man der zu eBay gehörigen Firma Paypal unter die Arme greifen und neue Kunden heranschaffen möchte. Sollte die Zahlungsvariante dann auch tatäschlich genutzt werden, hätte die eBay-Tochter zusätzliche Einnahmen in Höhe von 1,9% des Verkaufswerts.

eBay versucht diese Tatsachen über halbstarke Klauseln zu überdecken, dass der Verkäufer auch in besonderem Maße von der neuen Regelung profitiere. Auch hier stellt sich wieder die Frage, warum Verkäufer nicht selbst entscheiden sollen, ob sie Angst davor haben, dass ein „ein Käufer eine Zahlung zurückruft“.

Auch Dänemark setzt auf OpenSource

Die Welt    31.1.2010    3 Kommentare ReTweet!

In Dänemark hat sich das Parlament nach langen Debatten dafür entschieden, dass von nun behördliche Dokumente im offenen Format ODF gespeichert werden sollen. Dies wird zum einen damit begründet, dass dadurch Millionen Kronen an Kosten gespart werden können. Viel wichtiger allerdings ist die Aussage Per Clausens von der dänischen Linken (Enhedslisten), man wolle die „aktuellen Patent-Attitüden ablegen“. Open Source sieht er dabei auch als den „Weg nach vorn“.

Während immer mehr Länder, wie z.B. auch Malaysia, sich für Open Source aussprechen und offene Formate in Behörden einsetzen wollen, beharrt Deutschland weiterhin auf prorietären Produkten. Es besteht damit die Gefahr, dass Deutschland einmal mehr die Zeichen der Zeit übersieht und damit ins Hintertreffen im globalen Wettbewerb gerät. Während andere Staaten bei der Verarbeitung von Dokumenten Kosten sparen und damit andere Bereiche fördern können, hat Deutschland immer noch hohe Ausgaben in diesem Bereich.

MySQL geht an Oracle

Hard- & Software    26.1.2010    5 Kommentare ReTweet!
Sun Microsystems

Laut techcrunch.com hat die Europäische Kommission einer Übernahme von Sun durch Oracle soeben zugestimmt. Es gab von verschiedenen Seiten zuvor Bedenken, ob eine Übernahme von Sun, zu welchem u.a. die Datenbank MySQL gehört, nicht dem Wettbewerb im Datenbank-Markt schaden würde. Oracle könne beispielsweise die Arbeit am eigenen kostenpflichtigen Produkt weiterführen und die freie Datenbank nach und nach einschlafen lassen.

Viel wichtiger für die EU-Kommission wird allerdings die Enterprise-Version von MySQL gewesen sein, denn laut Aussagen von techcrunch ist der kommerzielle Datenbank-Markt zu 85% auf Oracle, IBM und Microsoft fixiert.

Die Europäische Kommission hat nun wohl auf das von Oracle angeschobene Bündnis von verschiedenen Firmen gehört, die sich für eine Übernahme ausgesprochen hatten. Als weiteres Argument für eine Übernahme wurde vor der Entscheidung in IT-Kreisen bereits die Tatsache erwähnt, dass es noch andere starke Datenbank-Systeme gebe, so z.B. PostgreSQL.

ICQ 7 verfügbar - Beliebter Instant-Messenger mit neuen Funktionen

Hard- & Software    19.1.2010    18 Kommentare ReTweet!
ICQ

Lange mussten die Nutzer des weit verbreiteten Instant Messengers ICQ auf einen neuen Major Release warten.

Nachdem einige Zeit bereits eine inoffizielle Version im Netz kursierte, haben die Entwickler des Messengers heute offiziell in München die Verfügbarkeit der deutschen Version von ICQ 7 bekannt gegeben.

Neben den bereits bekannten Funktionen bietet die neue Version die Verknüpfung mit Social Networks wie Twitter,Facebook, etc. So können Tweets und andere Posts aus sozialen Netzwerken in Echtzeit entsprechend des jeweiligen Kontaktes abgerufen werden. Folglich wurde die Benutzeroberfläche gänzlich überarbeitet und lässt den Messenger zeitgemäß modern wirken.

Derzeit integriert ICQ 7 Facebook, YouTube, Twitter sowie Flickr und künftig auch deutsche Netzwerke wie z.B. lokalisten.de. Hinter der Funktion „My Inbox” versteckt sich eine Übersicht über alle Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. So kann man sehen, wer den eigenen Status kommentiert hat und wer die hochgeladen Bilder mochte. Ebenso neu eingefürt wurde ein sog. Foto-Sharing-Tool, mit dem man künftig auch Bilder mit Freunden tauschen kann.

Laut den Entwicklern konnte mit der neuen Version eine spürbare Performance-Steigerung erreichen. So wurde die Dauer der Installation um etwa 50% verkürzt.

ICQ 7 hier downloaden!

PC-Abgabe nur für sieben Hersteller

Multimedia    13.1.2010    3 Kommentare ReTweet!

Im letzten nexem-Artikel, „Kopierabgabe jetzt auch auf PCs“, ist leider ein schwerwiegender Fehler enthalten.

Wie dem Autor in einer eMail mit beigefügtem Artikel auf it-business.de mitgeteilt wurde, gilt die neue Abgabe auf verkaufte Computer nur für sieben Hersteller. Dies sind die sieben Hersteller, welche Mitglieder des neu gegründeten Bundesverbands Computerhersteller (BCH) sind:

(Weiterlesen...)

Kopierabgabe jetzt auch auf PCs

Multimedia    12.1.2010    7 Kommentare ReTweet!

Wie bereits länger auf Rohlinge und Kopiergeräte, ist jetzt auch eine Kopierabgabe auf PCs vereinbart worden. Allerdings stammt diese nicht vom Gesetzgeber selbst, sondern aus einem Vertrag zwischen dem Bundesverband Computerhersteller (BCH) und der Verwerterseite bestehend aus der Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ), der VG Wort sowie der VG Bild-Kunst.

Demnach muss für jeden verauften PC eine Gebühr von entweder 13,65 Euro (mit Brenner) oder 12,15 Euro (ohne Brenner) fällig. Diese Beträge sind in Netto angegeben, da Firmen die zu zahlende Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückfordern können. Dabei haben sich die Verbände zudem auf eine rückwirkende Abgabe für verkaufte Geräte seit 2002 geeinigt, welche nun von Herstellern oder Importeuren getilgt werden muss.

Diese weitere Pauschale wird mit dem Recht auf Privatkopie begründet, womit die politische Anti-Kopier-Kampagne der Unterhaltungsindustrie, bei welcher selten zwischen Privat- und illegaler Kopie unterschieden wird, getrost ignoriert werden darf. Immerhin bezahlt man ja nun mit jedem neuen Computer weitere Gebühren für die eigenen Kopien.

Korrektur

Diese Einigung gilt nicht für alle PCs, sondern nur für die sieben Mitglieder des BCH.

Frankreich will sog. "Google-Steuer" einführen

Internet    09.1.2010    2 Kommentare ReTweet!
Google

Frankreich denkt darüber nach eine zusätzliche Besteuerung von Online-Werbung einzuführen. Diese neue Steuer wird, weil Google einen großen Bestandteil des Online-Werbemarktes ausmacht, auch „Google-Steuer“ genannt. Dabei wird über einen Steuersatz zwischen 1 und 2 Prozent nachgedacht, was zu Steuereinnahmen von 50 Millionen Euro führen solle. Begründet wird der Ansatz damit, dass man „grenzenlosen Bereicherung ohne Gegenentschädigung“ entgegentreten wolle.

(Weiterlesen...)

Seite 1 von 311 | « Erste | « Neuer | Älter »