|
|
Videoeditor OpenShot in Version 1.1 veröffentlichtNach etwa zwei Monaten erschien gestern die um rund 40 Bugs bereinigte Version 1.1 von Openshot. Der freie, non-lineare Videoeditor wurde bislang für Fedora, Debian und Ubuntu veröffentlicht. Nutzern des Betriebssystems Windows wird die Verwendung der LiveDVD „AV Linux“ nahe gelegt. Frizzix: Fritz!Box Anrufmanager für Mac OS X in neuer Version![]() Soeben wurde Version 1.4.10 des Fritz!Box Anrufmonitor und Anrufmanagers Frizzix für Mac OS X veröffentlicht. Die neue Version behebt vor allem zahlreiche Bugs, enthält aber auch einige neue Funktionen. Unter anderem sollen in der Anrufliste jetzt auch bei falscher Konfiguration zuverlässig alle Anrufe angezeigt werden. Auch bei der Wählhilfe wurde stark nachgebessert. Bisher konnte es bei der Nutzung der Wählhilfe vorkommen, dass am Telefon nur eine Ansage, dass die gewählte Nummer nicht vergeben sei, zu hören war. Das Problem entsteht dadurch, dass die Fritz!Box Telefonnummern, die mit Landesvorwahl mit zwei führenden Nullen gewählt wurden je nach Konfiguration nicht korrekt vermittelte. Dieses Problem wird nun durch Entfernen der Ländervorwahl im eigenen Land umgangen. Lang erwartet wurde auch das Adressbuch-Plugin, das sich jetzt über die Einstellungen von Frizzix installieren lässt. Mit Hilfe des Plugins lassen sich Nummern direkt aus dem Adressbuch von Mac OS X wählen. Dazu unterstützt Frizzix jetzt auch den URL-Handler callto:// über den sich Nummern aus beliebigen Anwendungen oder von Internetseiten aus über die Fritz!Box wählen lassen. Update des Spiels Portal weist auf Nachfolger hin![]() Der seit 2008 angekündigte Nachfolger des 2007 erschienenen Rätselspiels „Portal“ scheint in greifbare Nähe zu rücken. Fans des Spiels fanden in einem Update Hinweise auf „Portal 2”. Laut Änderungsprotokoll wurden angeblich nur Radiofrequenzen staatlichen Vorgaben angepasst. Allerdings kam auch die neue Errungenschaft „Transmission Received“ hinzu. Diese lässt sich erreichen, wenn der Spieler mit dem Radiogerät die an verschiedenen Stellen empfangbaren 26 Radiobotschaften gehört hat. Auch wenn der Spieler mit dem Gerät durch ein Kraftfeld läuft, sind Botschaften zu hören. Von Nutzern des Steam-Forums wurden den Geräuschen Morsecode und versteckte Bilder entnommen. Die Bilder enthielten Nummer und Zugangsdaten einer Mailbox, die mit einem 56k-Modem abgefragt werden kann. Die Mailbox stellt zwei ASCII-Bilder zu Verfügung. Laut Mailbox-Interface wird das in „Portal“ anzutreffenden Computer-System „GLaDOS“ mit Version 3.11 betrieben. Dies interpretieren Fans als Anspielung auf die unter anderem am elften März in San Francisco stattfindende „Game Developer Conference“. Update: Ein weiteres Update ändert den Abspann und gibt dadurch weitere Ausblicke auf eine Fortsetzung. Offiziell wurde das Sequel am fünften März angekündigt. Tage nun kürzer wegen Erdbeben in Chile![]() Das Erdbeben am 27. Februar in Chile mit einer Stärke von 8,8 soll die Tage verkürzt haben. Durch Veränderung der Erdrotation sollen die Tage nun 1,26 Mikrosekunden kürzer sein, als vor dem Erdbeben. Auch die Erdachse soll sich um rund 8 Zentimeter verschoben haben. Beim Erdbeben bei Sumatra 2004 soll sich die Erdachse um etwa 7 Zentimeter verschoben haben. EILMELDUNG: Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt![]() Soeben wurde bekannt, dass das umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in vollem Umfang für nichtig erklärt wurde. Nach Ansicht der Richter in Karlsruhe verstoße dies gegen das Grundgesetz und sei somit verfassungswidrig. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass das Gesetz nicht mit dem im Grundgesetz verankerten Fernmeldegeheimnis vereinbar sei. Dieses Urteil hat tiefgreifende Folgen für die Provider und den Gesetzgeber. So müssen die bisher gespeicherten Daten unverzüglich gelöscht werden und vom Gesetzgeber ein neues Gesetz erarbeitet werden. Bereits im Vorfeld hatte das Bundesverfassungsgericht die Nutzung der Daten auf schwere Straftaten eingeschränkt. Bereits am 15. Dezember fand in diesem Zusammenhang eine mündliche Anhörung statt, die einem Teil der ca. 35.000 Bürgern, welche Beschwerde gegen das Gesetz einreichten, die Gelegenheit gab, dazu Stellung zu nehmen. Gegen die Vorratsdatenspeicherung hatte sich innerhalb der Netzgemeinde eine breite Bewegung gegen das umstrittene Gesetz gebildet. Dieses Urteil ist für derartige Initiativen ein großer Erfolg. Hatten viele Aktive zum Schluss doch daran gezweifelt, dass das Gesetz vollständig gekippt wird. Spiele unter Linux: Entwürfe zu App-Store vorgestellt![]() Spielen unter Linux soll in Zukunft noch einfacher werden: PAPPI (Personal Application Installer) installiert ohne weitere Eingriffe und Eingaben durch Benutzer Programme und Spiele aus dem Linux App Store. Entwickler Christian Beuschel schließt mit diesem Konzept die Lücke zwischen den in das Betriebssystem integrierten Paketverwaltungen und Emulatoren: Während eine Paketverwaltung unkompliziert – meist mit einem einzigen Klick – Anwendungen installieren kann, verlangen Emulatoren den Nutzern weitergehende technische Fähigkeiten ab. Emulatoren sind jedoch im Gegensatz zu den Paketverwaltungen eher in der Lage, Drittanbieter-Programme und kommerzielle Spiele anzubieten. Das vorgestellte Programm kann neben Linux-Anwendungen unter anderem auch emulierte Spiele für Amiga, DOS und Nintendo64 installieren und wird dadurch das Angebot der unter Linux ohne große Vorbereitung installierbaren Spiele immens erhöhen. Auch Publishern ist es dadurch einfacher Linuxnutzer zu erreichen. Wie das System in der Praxis aussehen soll, zeigt ein YouTube-Video. Auch VALVE scheint Lösungen jenseits von Windows zu entwickeln: Wie im Steam-Forum gezeigt wurde, enthält eine Vorabversion von Steam einige zur Verwendung unter MacOS bestimmte Dateien. Auch die Source Engine wird wohl an MacOS und Linux angepasst, da das diese Engine verwendende Postal III für diese Betriebssysteme erhältlich sein wird. Hätte Telekom Freitod verhindern können?![]() Nachdem die Deutsche Telekom nicht die Identität eines Forennutzers, der seine Selbsttötung ankündigte, offenbarte, erstattete die Polizei Nordrhein-Westfalens eine Strafanzeige. Die Telekom begründet ihr Verhalten mit einem Verweis auf den Datenschutz und darauf, dass die laut Telekommunikationsgesetz nötige Bedrohung für Leib und Leben nicht nachweisbar gewesen sei, da die Ernsthaftigkeit der Ankündigung von den Mitarbeitern als fraglich wahrgenommen worden sei. Die Polizei spricht unterdessen von unterlassener Hilfeleistung, da der Nutzer aufgrund der verweigerten Herausgabe der Daten erst nach seinem Tod ausfindig gemacht werden konnte. Kartellbeschwerden gegen ebays Paypal-Zwang![]() Das Kartellamt untersucht ebays Paypal-Zwang, nachdem es mehrere Beschwerden gab. Nutzern seinen gezwungen einen weiteren Dienst in Anspruch zu nehmen und zusätzliche Gebühren zu zahlen. eBay erhofft sich aus dem Verfahren jedoch eine Bestätigung der Rechtsmäßigkeit. Man wolle den Behörden die Vorzüge der verpflichtenden Paypal-Nutzung erläutern. Seite 1 von 313 | « Erste | « Neuer | Älter » |