Bundesweite Demonstrationen für bessere Bildung

Die Welt    17.6.2009    4 Kommentare

Im Rahmen der Aktionswoche des bundesweiten Bildungsstreiks 2009 vom 15. bis zum 20. Juni fanden am heutigen Mittwoch die Demonstrationen statt, an denen in insgesamt über 64 Städten mehr als 200.000 Schülerinnen, Schüler und Studierende teilnahmen und zum Teil derzeit noch teilnehmen.

Schüler fordern dabei die Abschaffung des sogenannten Turboabiturs, das in vielen Bundesländern innerhalb von zwölf anstatt der früheren 13 Jahre zum Abitur führt - die Wirtschaft solle keinen Einfluss auf die Bildung haben. Besonders laut wird auch der Ruf nach einer Reformierung des dreigliedrigen Schulsystems, das die Lernenden schon im Alter von zehn Jahren auf Haupt-, Realschule und Gymnasium aufteilt, da so die Chancengleichheit beeinträchtigt sei.

Studierende kritisieren den Leistungsdruck, der durch die Bachelor- und Masterstudiengänge entsteht, und fordern eine Überarbeitung dieser. Ein großer Kritikpunkt sind auch die Studiengebühren, die vielerorts erhoben werden. Das Bildungssystem sei sozial höchst selektiv und bereite vielen Studentinnen und Studenten finanzielle Probleme oder schrecke gar von der Aufnahme eines Studiums ab. Darüber hinaus halte der Numerus Clausus oft von der Wahl des Wunschstudiums ab.

Schüler und Studierende fordern zudem beide mehr Mitspracherecht in der Schul- und Bildungspolitik und aktive Mitgestaltung an der Bildungseinrichtung. Die in den Schulen gewählte Schülervertretung habe zu wenig Rechte und Möglichkeiten, aktiv für die Schülerinnen und Schüler einzutreten.

iPhone / iPod Touch OS 3.0 online

Multimedia    17.6.2009    5 Kommentare
Apple

Das 3.0 Software Update für iPhone one iPod Touch ist ab jetzt bei iTunes zum Herunterladen bereit. Für iPhone-Besitzer ist es kostenlos, iPod-Touch-Nutzer müssen knapp 8 € bezahlen.

Die wichtigsten neuen Features sind Bluetooth, ein verbesserter Browser, ein verbessertes Mail-Programm und diverse Verbesserungen. Außerdem wurde der 30-Pin-Port für Zubehör freigegeben.

Beschlossen: Verbot von Killerspielen in Deutschland

Die Welt    05.6.2009    6 Kommentare
Bundestag

Lange ein heiß diskutiertes Thema, hat die derzeit tagende Innenministerkonferenz von Bund und Ländern dieser nun wohl ein ende gesetzt.

Denn diese hat heute beschlossen, die Herstellung und Verbreitung von so genannten „Killerspielen” künftig in Deutschland zu verbieten.

Nach Informationen der Zeitung „Die Welt” solle dieser Beschluss baldmöglichst „in Gesetz gegossen” werden.

Auf der Konferenz sei die Debatte um das Thema „Killerspiele” sehr stark von den Einflüssen des Amoklaufes von Winnenden geprägt gewesen. Daher müsse der Beschluss in Anbetracht einer möglichen vergleichbaren Tat schnellstmöglich umgesetzt werden.

„Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ist ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen”, so der Wortlaut in dem Beschluss.

Nach Uwe Schünemann (CDU), Innenminister von Niedersachen gegenüber der „Welt” würden derartige Spiele die Hemmschwelle zur Gewalt sinken lassen. Die Amokläufer der letzten Jahre hätten sich vor ihren Taten immer wieder mit ihnen beschäftigt.

Man plane, noch vor der Bundestagswahl noch einen entsprechenden Gesetzesänderungsantrag durchzubringen.

Ob es sich bei diesem Beschluss wirklich um ein wirksames Mittel zur Verhinderung solcher Amokläufe handelt oder ob dies einfach nur ein wahlkampftaktisches Manöver der Bundesregierung ist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall sollte man diesen Beschluss sehr kritisch bewerten.

Windows 7 kommt am 22. Oktober 2009

Multimedia    03.6.2009    4 Kommentare
Windows Live.com

Der Redmonder Software-Konzern gab heute bekannt, dass für die Veröffentlichung des Vista-Nachfolgers der 22. Oktober 2009 vorgesehen ist.

Diesen Termin gab Bill Veghte, Senior Vice President für Windows heute gegenüber dem Wall Street Journal bekannt. Ebenso sei bekannt, dass in dem Zeitraum Mitte bis Ende Juli mit der Auslieferung der Final-Version an Hardware-Partner begonnen werde.

Außerdem plant Microsoft, allen Kunden, die eine Version von Windows 7 vor dem Release-Termin mit einen neuen Windows-PC erwerben, nach der Veröffentlichung ein gratis Upgrade anzubieten. Jedoch gab Microsoft dazu keine konkreten Informationen bekannt.

Laut den Angaben des Unternehmens soll das Nachfolge-System des eher unpopulären Vista in den Läden stehen und auch als Vorinstallierte OEM-Version auf neuen PCs erhältlich sein.

Bisher äußerte Microsoft „Ende 2009” bzw. „Anfang 2010” als Erscheinungstermin für das neue Betriebssystem.

Internet wird zunehmend wichtiger für Wahlkampf

Internet    03.6.2009    3 Kommentare

Dass sich die Internetgemeinde zunehmend mit den Themen der Politik in Deutschland auseinandersetzt, dürfte die Petition gegen den Gesetzesentwurf der Familienministerin Ursula von der Leyen gezeigt haben.

Ein Grund für die enorme Resonanz auf diese Petition war der SMS-ähnliche Nachrichtendienst „Twitter, welcher auch problemlos über ein internetfähiges Mobiltelefon (z.B. i-Phone) genutzt werden kann. Über Seiten wie Twitter hatte sich die Nachricht von der Petition in Windeseile verbreitet., was zu der enormen Zahl der Mitzeichner führte.

Diesen Effekt hat sich die Seite wahlgetwitter.de zu Nutze gemacht, um eine Art Polit-Barometer aus Sicht der Internetgemeinde in Deutschland zu entwickeln.

Das Prinzip:

Die Seite prüft auf Twitter geschriebene Kurznachrichten auf folgende Syntax:

#PARTEIKÜRZEL+ bzw. #PARTEIKÜRZEL-.

Eine Nachricht könnte für die Parteien im ungünstigsten Fall ”Hab zurzeit ernste Probleme, jemanden zu finden, den ich dieses Jahr wählen kann ... #CDU- #SPD- #FPD- #Gruene- #Linke-" lauten (Quelle: zeit.de).

Der Besucher von wahlgetwitter.de kann sich dabei die politische Stimmung im Tages-, Wochen- oder Gesamtvergleich darstellen lassen.

(Weiterlesen...)

"Bankirrtum zu Ihren Gunsten. Sie erhalten 10 Millionen Dollar."

Die Welt    26.5.2009    11 Kommentare
Pokerchips

Jeder kennt den Satz in etwas abgewandelter Form aus dem bekannten Monopoly-Spiel.

Ein neuseeländisches Ehepaar hatte nun wirklich dieses Glück.

Drei Nullen sorgten dafür, dass das Ehepaar statt 1.000 Neuseeländischen Dollar (ca. 4.400 Euro) 10 Mio. Dollar überwiesen bekam.

Als der Irrtum auffiel, war das Ehepaar längst verschwunden. Nach Angaben des neuseeländischen Fernsehens werde das Ehepaar nun international über Interpol gesucht.

Das Paar betrieb in Rotorua auf Neuseelands Nordinsel eine Autowerkstatt. Sie stellten bei ihrer Bank einen Antrag für einen Kredit über 10.000 Dollar.

Die Überraschung kam dann am 5. Mai, als die Bank versehentlich die 10 Mio. Dollar überwies. Offenbar fackelten beide nicht lange, holten das Geld, schlossen ihre KFZ-Werkstatt und machten sich aus dem Staub.

Die Bank gab bereits bekannt, dass man alle rechtlichen Hebel in Bewegung gesetzt habe, um das gestohlene Geld wieder zubekommen.

Da stellt sich die Frage, ob man dem Paar zu ihrem Glück gratulieren soll oder ob man der Bank viel Erfolg bei der Suche nach dem Geld wünschen soll.

Petition gegen Internetzensur auf dem Weg in den Petitionsausschuss [UPDATE]

Internet    10.5.2009    10 Kommentare
Bundestag

Nachdem die Berlinerin Franziska Heine am 22. April die Petition gegen die Internetzensur gestartet hat, hat diese offenbar eingeschlagen wie eine Bombe.

Obwohl die Mitzeichnungsfrist für die Petition bis zum 16. Juni noch läuft, hat diese die Internetgemeinde bereits mobilisiert.

Damit die Petition den Weg in den Petitionsausschuss des Bundestages erreicht, ist eine Mitzeichnerzahl von 50.000 Bürgern erforderlich. Diese Zahl würde bereits vor einigen Tagen überschritten.

Nunmehr liegt die Zielsetzung bei 100.000 Mitzeichnungen. Zum aktuellen Zeitpunkt (11.05.2009 - 00:19 Uhr) haben 68.913 Bürger diese Petition unterstützt.

Die Reaktion der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen lässt bisher noch auf sich warten. Dennoch ist davon Auszugehen, dass sie und auch das BKA aus dieser Gegenwehr aus der gesamten Bevölkerung Konsequenzen ziehen muss.

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Der Link zur Petition ist:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

(im Quellen-Link leider falsch übersetzt!)

Online-Petition gegen Zensur gestartet

Internet    04.5.2009    5 Kommentare
Paragraph

Auf der Petitionsplattform des deutschen Bundestages wurde eine Petition gegen die von Ursula von der Leyen initiierte Zensur gegen Kinderpornographie gestartet.

Die Autoren der Petition führen vor allem die Gefahr an, in der sich das Grundrecht der Informationsfreiheit befindet, wenn über eine geheime Liste unkontrollierbar, undurchsichtig Seiten im Internet gesperrt werden. Begründet wird die Petition mit der Befürchtung, dass der Schutz der Kinder, der das Ziel aller darstellt, nicht nur nicht gewährleistet wird, sondern stattdessen durch einen sinnlosen, Bürgerrechte ignorierenden Aktionismus ersetzt wird.

Die Petition ist noch bis 16. Juni aktiv. Wenn sich innerhalb von 3 Wochen 50.000 Unterstützer melden, wird im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich zu dem Thema beraten.

Link zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

(geschrieben von Funatiker)

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